Auch wenn das iPhone 18 noch nicht einmal vorgestellt wurde, richten sich die ersten zarten Blicke in der Gerüchteküche bereits auf das Jahr 2028. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte A22 Pro Chip, der in einer zukünftigen iPhone-Generation zum Einsatz kommen soll.
Laut einem aktuellen Bericht könnte Apple beim A22 Pro einen ungewöhnlichen Schritt gehen und erstmals bei der Chipfertigung nicht mehr ausschließlich auf TSMC setzen. Stattdessen soll auch Intel als möglicher Fertigungspartner im Gespräch sein. Damit würde Apple eine Strategie aufbrechen, die seit rund einem Jahrzehnt Bestand hat.

Intel könnte erstmals iPhone-Chips produzieren
Den Berichten zufolge prüft Apple, bestimmte künftige iPhone-Chips bei Intel fertigen zu lassen. Konkret ist von einer Produktion auf Intels kommendem 14A-Fertigungsprozess die Rede. Apple würde die Prozessoren weiterhin selbst entwickeln, die Herstellung könnte jedoch auf mehrere Partner verteilt werden.
Hintergrund ist offenbar die steigende Nachfrage nach modernen Halbleitern und der Wunsch, die Abhängigkeit von einem einzelnen Zulieferer zu reduzieren. Gleichzeitig könnte Apple damit die Produktion stärker in die USA verlagern und seine Lieferkette breiter aufstellen.
1.4nm Verfahren; Noch einige Jahre entfernt
Bis ein A22 Pro tatsächlich erscheint, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Aktuellen Prognosen zufolge setzt Apple zunächst auf den A20 Pro für die iPhone-Generation des Jahres 2026. Der Chip soll erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden und die Grundlage für die kommenden KI-Funktionen bilden, so Mark Gurman von Bloomberg.
Der A22 Pro wäre somit Teil einer deutlich späteren iPhone-Generation, die voraussichtlich im Jahr 2028 auf den Markt kommt. Welche Leistungssteigerungen oder KI-Funktionen Apple dafür plant, ist derzeit noch nicht bekannt. Gesetzt scheint allerdings erstmals der 1.4nm Prozess. TSMC arbeitet bereits seit mehreren Jahren an dieser Technologie. Der A14-Fertigungsprozess soll eine bis zu 15 Prozent höhere Leistung bieten als Chips, die auf dem N2-2-nm-Verfahren basieren. Alternativ ermöglichen die Chips die gleiche Leistung bei einer Energieeinsparung von 30 Prozent.
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