Zane Lowe von Apple Music hatte kürzlich die Gelegenheit, die Künstlerin Olivia Rodrigo zu interviewen. Zufällig ist der Zeitpunkt des Gesprächs sicherlich nicht gewählt, Rodrigo bringt dieser Tage ihr drittes Studioalbum „you seem pretty sad for a girl so in love“ auf den Markt.

Fotocredit: Apple Music / The Zane Lowe Show
Apple Music: Zane Lowe interviewt Olivia Rodrigo
Im Gespräch mit Apple Music nimmt euch Rodrigo mit hinter die Kulissen ihres Songwritings und spricht über die Inspiration hinter Songs wie „the cure“, „maggots for brains“, „stupid song“ und „cigarette smoke“. Darüber hinaus blickt sie auf die Anfänge ihrer Karriere zurück, reflektiert ihren frühen Durchbruch und spricht darüber, wie sie sich seitdem als Künstlerin weiterentwickelt hat.
Angesprochen auf den Song „maggots for brains“ gab sie folgendes zu Protokoll
Ich glaube, was den Sound angeht, war ein Song wie „maggots for Brains“ wirklich aufschlussreich und erhellend. Ich wusste, dass ich nicht in Richtung Power-Chord-Rock’n’Roll gehen wollte – was viele Leute vielleicht erwartet hatten –, sondern eher einen sanfteren, subtileren Ansatz suchte. Ich ließ mich dabei stark von New-Wave-Bands und Ähnlichem inspirieren; das war zwar irgendwie Rockmusik, aber eben nicht dieser Punk-Sound, den man vielleicht vermutet hätte. Aber ja, ich erinnere mich noch gut daran, wie ich diesen Song geschrieben habe – es fühlte sich wie eine echte Entdeckung für mich an. Ich liebe den Sound dieses Stücks, und es löst einfach unglaublich intensive Gefühle in mir aus.
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Zur Inspiration des Album-Titels sagte sie
Ich liebe diesen Titel so sehr, aber schon damals – bevor das Leben dazwischenkam und alles aus den Fugen geriet – empfand ich meine liebsten Liebeslieder immer als solche, die ein wenig traurig, ein wenig zerbrochen und irgendwie herzzerreißend waren. Nimm zum Beispiel „Lovesong“ von The Cure – das ist wohl das traurigste Lied überhaupt, das aber gleichzeitig so … Oder eines meiner Lieblings-Liebeslieder, das eigentlich vielleicht gar keines ist: „First Day of My Life“ von Bright Eyes. Ich liebe dieses Lied. Es ist fast schon ein Trennungslied, ähnlich vielleicht wie der Song von Waxahachie. Vielleicht liebe ich es deshalb so sehr. Ich liebe diesen Titel, weil er all meine Lieblings-Liebeslieder widerspiegelte: Songs, in denen es um Romantik und Positivität ging, die aber auch etwas Zerbrochenes an sich hatten. Als das Leben dann seinen Lauf nahm und es in meinem Privatleben etwas bergab ging, wurde dieser Titel für mich zum Sinnbild dessen, was das Album sein sollte. Weißt du, was ich meine? Plötzlich wurde mir klar: „Ach ja, genau deshalb habe ich es so genannt. Weil das Leben zwei Seiten hat. Die Liebe hat zwei Seiten wie eine Medaille.“
Das vollständige Interview haben wir euch im Artikel eingebunden. Ihr neues Album „you seem pretty sad for a girl so in love“ könnt ihr euch hier auf Apple Music anhören.
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