iPhone Ultra: Scharnierprobleme wurden gelöst

| 17:45 Uhr | 0 Kommentare

Die Gerüchte über einen verschobenen Marktstart des faltbaren iPhone sind in den vergangenen Wochen leiser geworden. Mehrere Quellen aus der Lieferkette gehen inzwischen davon aus, dass Apple sein erstes Foldable auf der Keynote im September vorstellt. Der koreanische Branchendienst The Elec stützt nun diese Einschätzung und meldet, dass die zuvor bekannten Probleme mit dem Scharnier mittlerweile behoben sind.

Scharnier aus dem 3D-Drucker bereitete Probleme

Laut The Elec stammen die Scharniere des faltbaren iPhone vom taiwanesischen Hersteller Shinjuxing und vom US-Unternehmen Amphenol, die das Bauteil im 3D-Druck fertigen. Das Scharnier bestimmt, wie sich das Gerät öffnen und schließen lässt, wie das Display gefaltet wird und letztlich, wie haltbar der Mechanismus über die Lebensdauer bleibt.

Im Entwicklungsprozess gab es laut dem Bericht jedoch Schwierigkeiten. Ein Vertreter der taiwanesischen Industrie berichtet, dass das Scharnier nach „Millionen von Belastungstests ein leichtes Geräusch“ entwickelte. Außerdem heißt es, dass „bei einigen Montageprozessen die Toleranz größer als erwartet war“. Damit fielen die Komponente und der Montageschritt durch die strenge Qualitätskontrolle von Apple. Wie die Quelle aber erklärt, sind „mittlerweile die meisten dieser Probleme gelöst“.

Das in der Gerüchteküche als „iPhone Ultra“ bekannte Gerät befindet sich nun in der Testproduktion. Hier wird geprüft, ob die Fertigungslinien fehlerfrei arbeiten. Ende Juli soll dann die Massenfertigung anlaufen.

In den vergangenen Monaten kursierten mehrere Berichte über eine mögliche Verschiebung, einzelne Quellen nannten sogar Termine im Dezember oder zu Beginn des kommenden Jahres. Diese Einschätzungen gelten inzwischen als überholt. Die Zulieferer rechnen übereinstimmend damit, dass Apple sein erstes faltbares iPhone im September vorstellt und kurz darauf in den Handel bringt.

Kategorie: iPhone

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