Apple spendiert der Home-App in iOS 27 ein größeres Update, das vor allem Kameras mit HomeKit Secure Video zugutekommt. Bisher meldeten kompatible Kameras nur, dass sich etwas bewegt hat. Mit Apple Intelligence lernt die App nun, den Inhalt der Aufnahmen zu verstehen.

Fotocredit: Apple
Die App beschreibt, was vor der Kamera passiert
Die eigentliche Auswertung übernimmt jetzt die App selbst. Statt eines reinen Bewegungsalarms fasst sie das Geschehen in kurzen Sätzen zusammen, erkennt Personen, Tiere, Fahrzeuge und Pakete und meldet etwa, dass eine Person durch den Raum gegangen ist oder sich ein Hund auf den Boden gelegt hat.
Über die Gesichtserkennung tauchen erkannte Personen aus der eigenen Fotomediathek mit Namen in den Meldungen auf. Werden mehrere Kameras zusammen betrieben, erkennt die App, wenn dieselbe Person nacheinander an verschiedenen Stellen auftaucht, und zeigt bei der Wiedergabe die passenden Clips aus dem ganzen Haus mit einer gemeinsamen Zusammenfassung.
Die Suche versteht jetzt natürliche Sprache, sodass sich Aufnahmen beispielsweise nach bestimmten Objekten durchforsten lassen, etwa nach dem Moment einer Paketzustellung. Das funktioniert in der App und über Spotlight. Aufnahmen, die Apple für relevant hält, sammelt die App in einem eigenen Bereich über den übrigen Mitschnitten. Dabei werden zusammengehörige Alarme zu einer einzigen Meldung gebündelt. Ein langer Druck auf eine Mitteilung spielt zudem eine Vorschau ab und blendet nahe Geräte wie Lampen ein. Die Kameras sind zudem nicht mehr auf 1080p begrenzt und zeichnen mit passender Hardware bis zu 4K auf.
Abseits der Kameras gibt es noch einige weitere kleine Änderungen. Im Bereich Energie zeigen Geräte wie smarte Steckdosen ihren Stromverbrauch an. Zudem wird das Hinzufügen neuer Geräte nun in einer vereinfachten Oberfläche dargestellt. Apple wechselt auf Thread 1.4, wodurch sich Thread-Geräte zuverlässiger verbinden. Neues HomeKit-Zubehör lässt sich auch schneller koppeln und aktualisieren.
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