Seit mehreren Jahren setzt Apple beim iPhone, iPad, Mac und Co. auf eigene Prozessoren. Mit dem N1, C1 und C1X hat Apple mittlerweile auch eigene Lösungen für die drahtlose Kommunikation im Portfolio. Nichtsdestotrotz wird das Unternehmen in den kommenden Jahren weiterhin auf externe Lösungen für die drahtlose Kommunikation setzen. Apple und Broadcom setzen ihre Partnerschaft fort.

Apple und Broadcom verlängern Chip-Kooperation bis 2031
Reuters berichtet, dass Apple und Broadcom ihre Kooperation bis ins Jahr 2031 fortsetzen. Die Neue Vereinbarung baut auf einer bestehenden Lieferbeziehung zwischen den beiden Unternehmen auf, die seit Jahren besteht. Apple ist einer der größten Kunden von Broadcom und trägt rund 20 Prozent zum Jahresumsatz bei.
Apple hatte die Chipentwicklung zuletzt zunehmend ins eigene Haus verlagert, beispielsweise bei den eigenen Mobilfunkmodems C1 und C1X. Viele drahtlose Verbindungs- und Hochfrequenzkomponenten von Broadcom kommen jedoch weiterhin zum Einsatz. Broadcoms Chips umfassen kundenspezifische Hochfrequenzkomponenten, WLAN- und Bluetooth-Konnektivität sowie weitere Netzwerk-Halbleiter, die in Apples Produktpalette weit verbreitet sind.
Reuter schreibt
Broadcom gab am Montag bekannt, eine Vereinbarung zur Ausweitung der Partnerschaft mit Apple bis zum Jahr 2031 getroffen zu haben; dabei geht es um die Entwicklung und Lieferung einer Reihe maßgeschneiderter Chips. Die Nachricht ließ den Aktienkurs des Chipherstellers im vorbörslichen Handel um fast 4 % steigen. Broadcom beliefert Apple bereits seit Langem mit Schlüsselkomponenten, darunter speziell entwickelte Hochfrequenzchips für iPhones, Chips für WLAN- und Bluetooth-Verbindungen sowie weitere Halbleiter für Netzwerktechnik.
Die bisherige Vereinbarung stammte aus dem Jahr 2023 und wird nun schlicht und einfach fortgesetzt.
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