Aus Apples Zulieferkette kommen neue Hinweise auf die Akkuausstattung des ersten faltbaren iPhone. Der Leaker Digital Chat Station berichtet auf Weibo, dass Apples Batteriezulieferer zwei neue Akkuzellen registriert hat, die für das Gerät bestimmt sein sollen.

Apple verteilt den Akku auf zwei getrennte Zellen
Die beiden Zellen haben laut dem Bericht Nennkapazitäten von 1.921 mAh und 2.962 mAh, zusammen also mindestens 4.883 mAh. In der Zulieferkette wird mit einer Gesamtkapazität zwischen 4.800 mAh und 5.000 mAh gerechnet, wobei diese Angabe noch nicht als gesichert gilt.
Ein Aufbau mit zwei Zellen entspräche dem, was bei faltbaren Smartphones im Buchformat üblich ist. Dort verteilt sich der Akku in der Regel auf beide Gerätehälften. Googles Pixel 10 Pro Fold bringt es dabei auf 5.015 mAh, während Samsungs Galaxy Z Fold 7 mit 4.400 mAh auskommen muss. Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max wird derweil mit 4.288 mAh beziehungsweise 5.567 mAh gerechnet.
Die neuen Angaben passen nicht zu einem früheren Gerücht, wonach Apple einen deutlich größeren Akku mit 5.400 mAh bis 5.800 mAh getestet haben soll. Jener Bericht bezog sich allerdings auf eine Testkonfiguration aus der Entwicklungsphase, sodass Apple das Design seither geändert haben könnte. Denkbar ist auch, dass die damalige Angabe schlicht falsch war. Einem Bericht vom Frühjahr 2025 zufolge legt Apple bei dem Gerät großen Wert auf Energieeffizienz und will zentrale Komponenten verschlanken, um einen möglichst starken Akku unterbringen zu können. Der Analyst Ming-Chi Kuo rechnet in dem Zusammenhang mit Akkuzellen mit besonders hoher Energiedichte.
Das faltbare iPhone soll ein 7,8 Zoll großes Innendisplay und ein 5,5 Zoll großes Außendisplay bekommen. Statt Face ID setzt Apple den bisherigen Berichten zufolge auf Touch ID. Dazu kommen der A20-Chip und in einigen Ländern Apples C2-Modem. Die Vorstellung wird zusammen mit den iPhone 18 Pro Modellen im September erwartet, wobei das faltbare iPhone als „iPhone Ultra“ vermarktet werden könnte. Die Marktforscher von IDC rechnen mit einem Verkaufspreis von rund 2.500 US-Dollar, wobei große Speichervarianten bis zu 3.000 US-Dollar kosten könnten.
0 Kommentare