Apple erwartet mittlerweile für das Standard-iPhone 17 angeblich eine schwächere Nachfrage als bisher angenommen. Grund dafür sollen laut dem chinesischen Leaker Fixed Focus Digital die gestiegenen Hardwarekosten sein, die Apple früher oder später an die Kunden weitergeben müsste.

Ein Drittel der Produktion soll heruntergefahren werden
Laut dem Leaker haben einzelne Produktionslinien für das Standard-iPhone 17 ihre Planung in den vergangenen Tagen angepasst. Statt einer zuvor angesetzten Kürzung um 15 Prozent soll die Produktion nun um rund ein Drittel gedrosselt werden. Dabei soll Apple intern sehr genau untersucht haben, wie stark sich die höheren Hardwarekosten auf die zukünftige Nachfrage auswirken könnten. Letztlich könnte das bedeuten, dass Apple die Preise auch für das iPhone bald anheben muss, wie es das Unternehmen bei anderen Produkten aus seinem Sortiment bereits gemacht hat.
Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Aus dem Beitrag geht auch nicht hervor, ob die Anpassungen die gesamte iPhone 17-Fertigung betreffen oder nur einzelne Produktionslinien, weshalb die Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind.
Der Hintergrund der Meldung ist allerdings gut dokumentiert. Weil KI-Unternehmen beim Ausbau ihrer Rechenzentren enorme Mengen an Speicherchips aufkaufen, haben sich deren Preise innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Dass Apple in der Folge die Preise für mehrere Produkte anheben musste, bezeichnete Konzernchef Tim Cook im Zuge der letzten Quartalszahlen als unvermeidbar.
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