Ford baut Apple Maps direkt in seine neuen Elektroautos ein

| 17:30 Uhr | 0 Kommentare

Apple Maps kommt ohne Umweg in Fahrzeuge von Ford. Beide Unternehmen haben eine Partnerschaft angekündigt, in deren Rahmen Apples Kartendienst ab 2027 fester Bestandteil von Fords neuer Elektroauto-Plattform wird. Ein iPhone und CarPlay werden hierfür nicht benötigt, da die Navigation nativ auf den Infotainmentsystemen der Fahrzeuge läuft.

Apple Maps ohne iPhone

Technische Grundlage ist das neue Entwicklungspaket „MapKit for Automotive“, mit dem Autohersteller Apple Maps in ihre Fahrzeuge integrieren und an das eigene Design anpassen können. Fords sogenannte „Universal Electric Vehicle Platform“, auf der die kommenden Elektromodelle des Herstellers aufbauen, macht davon als erste Gebrauch. Fahrer erhalten Abbiegehinweise in natürlicher Sprache, Verkehrs- und Störungsmeldungen in Echtzeit sowie eine Zielsuche mit ausführlichen Infokarten. Auch die für Elektroautos wichtige Routenplanung mit Ladestopps ist an Bord, inklusive einer Funktion, die den Akku vor dem Erreichen der Ladesäule automatisch vortemperiert.

Die Kartendaten spielen außerdem eine Rolle für Fords Assistenzsysteme. Das hauseigene Latitude-AI-Team will mit den detaillierten Straßendaten aus Apple Maps die nächste Generation von „BlueCruise“ entwickeln. Das System für freihändiges Fahren auf der Autobahn soll künftig durchgehend von der Auffahrt bis zur Abfahrt funktionieren.

CarPlay bleibt in den betroffenen Fahrzeugen als Option erhalten. Wer die Apple-Navigation nutzen will, benötigt durch die direkte Integration aber kein iPhone mehr. Ford dürfte zugleich nicht der einzige Partner bleiben. So beschreibt Apple selbst das neue Entwicklungspaket in der Pressemitteilung als generelles Angebot an Autohersteller, was auf weitere Kooperationen hindeutet.

Kategorie: Apple

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