Spotify hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt und vermeldet bei der Gelegenheit einen Erfolg, den bislang kein anderer Audio-Streamingdienst vorweisen kann. 300 Millionen Menschen bezahlen inzwischen für ein Premium-Abo, 9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Umsatz und Bruttomarge legen kräftig zu
Auch jenseits der Abonnentenzahl lief das Quartal für die Schweden erfreulich. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer wuchs um 12 Prozent auf 777 Millionen, der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Die Bruttomarge kletterte auf 33,4 Prozent und damit auf den höchsten Stand der Firmengeschichte. Beim operativen Ergebnis stehen 655 Millionen Euro in den Büchern.
Co-CEO Alex Norström sieht das Unternehmen in einer Position, „die nur wenige Unternehmen in der Geschichte erreicht haben“. Laut Norström begleitet Spotify seine Nutzer durch den gesamten Tag, vom Pendeln über den Sport bis zum Einschlafen.
Wie stark sich das Angebot über die Musik hinaus entwickelt hat, zeigen die Podcast-Zahlen. Seit dem Start des „Spotify Partner Program“ sind die gestreamten Stunden von Video-Podcasts um mehr als 140 Prozent gestiegen, über 500 Millionen Nutzer haben mindestens einmal einen Video-Podcast angesehen. Insgesamt umfasst der Katalog mehr als sieben Millionen Podcasts sowie über 700.000 Hörbücher.
An die Musikindustrie zahlte Spotify im vergangenen Jahr mehr als 11 Milliarden US-Dollar aus. Nutzbar ist der Dienst mittlerweile auf über 2.000 Geräten von mehr als 200 Herstellern.
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