OpenAI plant Donut-förmigen KI-Lautsprecher

| 12:24 Uhr | 0 Kommentare

In den letzten Monaten wurde immer wieder kolportiert, dass OpenAI an eigenen Smart-Home-Geräten arbeitet. Nun gibt es frische Informationen, dass es sich. bei dem ersten Gerät, welches OpenAI auf den Markt bringen möchte, um einen KI-Lautsprecher im Donut-Format handelt.

Lautsprecher mit Kamera und beweglichen Elementen

Wie Bloomberg bereits vor einigen Wochen berichtete, plant OpenAI als erstes Hardware-Produkt einen batteriebetriebenen, tragbaren Lautsprecher mit integrierter Kamera und weiteren Sensoren. Besonders ungewöhnlich: Das Gerät soll über „mechanische Elemente verfügen, die sich eigenständig bewegen können“ – ein Designansatz, der den Eindruck vermitteln soll, das Gerät sei „lebendig“ und nicht bloß ein Objekt, das auf Befehle reagiert.

OpenAI arbeitet Berichten zufolge parallel an „rund fünf verschiedenen Produkten“, will jedoch mit dem Lautsprecher beginnen – mit einer geplanten Vorstellung noch in diesem Jahr und einem Marktstart 2027. Dieser Zeitplan könnte sich allerdings je nach Ausgang von Apples Klage gegen OpenAI verschieben, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, gestohlene Geschäftsgeheimnisse ehemaliger Apple-Mitarbeiter für die Entwicklung seiner kommenden Hardware-Produkte genutzt zu haben.

Donut-Form in der Größe eines Hockey-Pucks

Glaubt man den Informationen von Bloomberg, so visiert OpenAI intern einen Preis zwischen 300 und 400 Dollar für das Gerät an. Der KI-Lautsprecher soll ein „hochwertiges Erscheinungsbild“ bieten sowie „edle Materialien wie hochwertiges Metall“ verwenden und für den durchgängigen Einsatz über den Tag hinweg konzipiert sein.

Laut Bloomberg handelt es sich im Kern um einen intelligenten Lautsprecher ohne Display, geformt wie ein Donut und etwa so groß wie ein Eishockey-Puck. Das Design soll das Gerät bewusst von bestehenden Smart-Speakern absetzen.

Der Lautsprecher soll für unterschiedliche Positionen ausgelegt sein – etwa in der Hand des Nutzers oder auf Möbelstücken im Haus. Die beweglichen Teile sollen das Gerät lebendiger wirken lassen, während fortschrittlichere KI-Modelle natürliche, menschenähnliche Sprachinteraktionen ermöglichen sollen – ähnlich dem kürzlich überarbeiteten Voice Mode von ChatGPT.

Zeitgleich mit Antrag auf Klageabweisung

Der Bericht erscheint am selben Tag, an dem OpenAI einen Antrag auf Abweisung von Apples Klage eingereicht hat. Das Unternehmen argumentiert, Apple habe es versäumt, konkrete Geschäftsgeheimnisse zu benennen oder plausibel darzulegen, dass sich OpenAI unangemessen verhalten habe. Die Klage stelle „gewöhnliches Verhalten“ aus dem Zusammenhang gerissen dar und sei „ohne angemessene Untersuchung eingereicht“ worden.

Bloomberg merkt an, dass der berichtete Formfaktor „nichts ist, dem sich Apple auch nur angenähert hat“ – wobei der Einsatz von hochwertigem Metall durchaus mit einem der Fertigungsvorwürfe in Apples Klage in Verbindung stehen könnte. Bloomberg betont jedoch, dass unklar bleibt, ob sich dieser Vorwurf auf dieses konkrete Gerät, ein anderes Produkt oder ein bereits verworfenes Konzept bezieht.

Kategorie: Apple

Tags:

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert