TrendForce: Materialkosten des iPhone 18 Pro 38 Prozent als beim iPhone 17 Pro

| 22:48 Uhr | 0 Kommentare

Allgemein wird damit gerechnet, dass Apple im kommenden Monat das iPhone 18 Pro und damit den Nachfolger des iPhone 17 Pro präsentieren wird. Die Analysten von TrendForce begründen dies unter anderem mit den stark gestiegenen Speicherpreisen.

Herstellung des iPhone 18 Pro soll deutlich teurer werden

Glaubt man den Einschätzungen des Marktforschungsunternehmen TrendForce, so liegen die Materialkosten für das 256 GB große iPhone 18 Pro etwa 38 Prozent über denen des entsprechenden iPhone 17 Pro – höhere Verkaufspreise sind demnach unvermeidbar.

In dem Bericht heißt es, dass der Arbeitsspeicher vor einem Jahr etwa 10 Prozent der Gesamtkosten des 256 GB iPhone Pro ausgemacht hat. Die Analysten gehen nun davon aus, dass dieser Anteil im dritten Quartal 2026 auf rund 34 Prozent steigen und in der ersten Hälfte des Jahres 2027 die 40-Prozent-Marke überschreiten wird. Die Kosten für Display und Anwendungsprozessor, die einst die beiden größten Kostenfaktoren darstellten, werden bis dahin aufgrund des hohen Anteils des Arbeitsspeichers am Gesamtpreis auf einstellige Prozentwerte sinken.

TrendForce rechnet damit, dass Apple – ähnlich wie beim MacBook, iPad – die Preise erhöhen wird. Dabei wird Apple, so der Bericht, und einen Teil seiner Bruttomarge opfern, um die Preiserhöhung für Kunden akzeptabel zu gestalten und die Absatzmengen zu sichern.

TrendForce stellt fest, dass die Speicherpreise seit Anfang 2025 um das Fünf- bis Siebenfache gestiegen sind und erwartet, dass Android-Anbieter im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment die Preise deutlich stärker anheben werden als Apple. Alternativ könnten sie auch ganze Produktlinien einstellen.

 

Kategorie: iPhone

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