Apple Upgrade: „White-Glove“-Element wurden verworfen

| 7:11 Uhr | 2 Kommentare

Apple hatte für sein neues Apple-Upgrade-Leasingprogramm ursprünglich ein sogenanntes „White-Glove“-Element in Erwägung gezogen, bei dem jedes neue Ersatzgerät bereits vollständig eingerichtet und mit den Kundendaten geladen beim Nutze ankommen sollte. Die Idee schaffte es jedoch nie über die Planungsphase hinaus.

Ursprüngliche Idee: Direkt einsatzbereit ab Werk

Das Apple-Upgrade-Programm startet Ende Juli in den USA und löste damit das bisherige iPhone Upgrade Program sowie iPhone Payments ab. Es ermöglicht Kunden, ein iPhone, iPad, Mac oder eine Apple Watch zu leasen, anstatt es direkt zu kaufen oder in Raten abzuzahlen. Die Laufzeiten betragen bei iPhone und Apple Watch 12 oder 24 Monate, bei Mac und iPad 24 oder 36 Monate. Am Ende der Laufzeit können Kunden das Gerät zurückgeben, den Restbetrag begleichen und behalten, oder auf ein neues Leasing umsteigen.

Laut Mark Gurman von Bloomberg zog Apple bei den ersten Überlegungen zu dem Konzept vor einigen Jahren auch die Möglichkeit in Erwägung, dass das jährliche Ersatzgerät bereits einsatzbereit beim Kunden ankommt – wiederhergestellt aus dem iCloud-Backup noch vor dem Versand. Die tatsächlich im vergangenen Monat gestartete Version von Apple Upgrade enthält davon nichts.

Warum die Idee verworfen wurde

Die Ersteinrichtung eines neuen iPhones kann bekanntlich ein langwieriger Prozess sein. Die Funktion hätte diesen Schritt am Tag der Lieferung komplett überflüssig gemacht. Gurman zufolge dürften jedoch Datenschutzbedenkenausschlaggebend für die Absage gewesen sein. Die technische Umsetzung sei nie das eigentliche Hindernis gewesen. Vielmehr dürfte Apple befürchtet haben, dass die Vorstellung, ein neues iPhone mit bereits vorinstallierten persönlichen Kontodaten zu erhalten, bei manchen Kunden Unbehagen auslösen könnte – verbunden mit Fragen dazu, wie die Daten übertragen wurden und ob möglicherweise jemand darauf zugreifen konnte.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • S1

    Die Ersteinrichtung eines neuen iPhones kann bekanntlich ein langwieriger Prozess sein….

    Wo bitte? Fünf Minuten, dann bin ich auf dem Homescreen und die Apps laden sich aus dem Internet runter.

    11. Aug. 2026 | 8:58 Uhr | Kommentieren
    • Hans Maulwurf

      Bei 500GB an Fotos und Videos sicherlich nicht.

      11. Aug. 2026 | 14:08 Uhr | Kommentieren

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