Die Investmentbank Jefferies hat die Apple-Aktie herabgestuft, weil das für 2027 erwartete Glas-iPhone zum 20. Geburtstag des Geräts angeblich gestrichen wurde. Bloomberg widerspricht dieser Darstellung nun und berichtet, dass das überarbeitete Design für die Pro-Modelle des kommenden Jahres nach wie vor geplant ist.

Glasfront und Glasrückseite mit Metallband in der Mitte
Laut Bloomberg arbeitet Apple an iPhone Pro Modellen, die intern unter den Bezeichnungen V73 und V74 laufen. Vorder- und Rückseite bestehen aus Glas, das sich zu den Seiten hin wölbt, während ein Metallband in der Mitte des Gehäuses sitzt.
Dem Bericht zufolge hat sich das Projekt im Lauf der Entwicklung allerdings verändert. Eine ambitioniertere Variante aus Apples Designstudio setzte noch stärker auf Glas und verzichtete weitgehend auf Metall. Diesen Ansatz verwarf das Unternehmen früh, weil sich die Glasflächen nicht zuverlässig miteinander verbinden ließen und das Design für die Massenproduktion nicht taugte. An Apples Produktfahrplan hat sich laut Bloomberg dennoch nichts geändert.
Jefferies begründet Herabstufung mit Produktionsproblemen
Jefferies-Analyst Edison Lee hatte zuvor unter Berufung auf Erkenntnisse aus der Lieferkette erklärt, dass Apple das Glas-iPhone wegen schlechter Fertigungsausbeute aufgegeben hat. Lee wertete das als schweren Rückschlag für Apples Pläne, angesichts steigender Speicherpreise teurere iPhones anzubieten, und sieht dadurch den durchschnittlichen Verkaufspreis sowie die Margen der Pro-Modelle unter Druck.
Als Konsequenz senkte Jefferies das Kursziel für die Apple-Aktie von 285,56 auf 263,66 US-Dollar. Erst am 31. Juli hatte die Bank das Ziel von 308,92 Dollar gekappt, nachdem Apple mit den Zahlen zum dritten Geschäftsquartal einen verhaltenen Ausblick vorgelegt hatte.
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