Seit fast einem Jahr halten sich Gerüchte, wonach Apple die iPhone 18 Reihe auf zwei Termine aufteilt. Nun hat sich einer der wichtigsten Auftragsfertiger des Konzerns öffentlich dazu geäußert und den ungewöhnlichen Zeitplan bestätigt.

Basismodell folgt erst Anfang 2027
Laut der taiwanesischen Wirtschaftszeitung United Daily News hat Apples Auftragsfertiger Pegatron auf seiner Bilanzkonferenz am 12. August bestätigt, dass die iPhone 18 Generation in zwei Wellen erscheint. Die Pro-Modelle sollen wie gewohnt im September 2026 starten, das Standard-iPhone 18 folgt dagegen erst im ersten Quartal 2027. Hinweise auf einen solchen Zeitplan waren im August 2025 aufgetaucht.
Dem Bericht zufolge reserviert Apple die knappen Bauteile zunächst für die teureren Pro-Modelle, die dem Konzern höhere Margen einbringen. Pegatron zufolge könnten diese Margen helfen, die steigenden Komponentenpreise abzufedern. Ob Apple die Mehrkosten an die Kunden weitergibt, ist nach Einschätzung des Fertigers offen.
Zulieferer verlagern ihre Kapazitäten in Richtung KI
Hintergrund ist die anhaltende Knappheit bei Halbleitern, Arbeitsspeicher und SSDs. Viele Analysten rechnen damit, dass sich die Lage frühestens 2028 entspannt, manche gehen von einem noch längeren Zeitraum aus.
Hinzu kommt, dass Pegatron seine Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten künftig stärker für KI-Server einsetzen wird. Einen ähnlichen Weg geht der Apple-Speicherlieferant SK Hynix, der 38 Milliarden US-Dollar investiert und zwei neue Werke für KI-Speicherchips baut. Der Konzern rechnet damit, dass der KI-Boom mindestens bis 2029 anhält. Für die Unterhaltungselektronik bleiben dadurch weniger Fertigungskapazitäten und Bauteile übrig.
Bisher hat Apple die Basis- und Pro-Modelle einer iPhone-Generation immer gemeinsam im September vorgestellt. Gestaffelte Termine gab es nur in Form der günstigeren iPhone e‑Modelle und bei den Macs, die der Konzern über das Jahr verteilt.
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