Apple A20 Pro Chip: So viel schneller soll der Prozessor sein

| 11:55 Uhr | 0 Kommentare

Der kommende A20-Chip für das iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone Ultra soll einen deutlichen Leistungssprung bringen und gleichzeitig wesentlich effizienter arbeiten. Grund dafür ist vor allem der erwartete Wechsel auf TSMCs 2-Nanometer-Fertigungsprozess, mit dem Apple erstmals bei seinen iPhone-Chips auf diese besonders fortschrittliche Fertigungstechnologie setzen soll.

Apple A20-Chip: So viel schneller soll der Prozessor sein

Während Apple beim iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Mac auf den A19 Pro setzt, wird bei der diesjährigen iPhone-Familie der Nachfolge-Prozessor zum Einsatz kommen. Die Rede ist vom A20 Pro Chip. Durch die kleinere Strukturbreite lassen sich mehr Transistoren auf gleicher Fläche unterbringen. Dadurch sollen die kommenden Chips nicht nur schneller, sondern auch sparsamer arbeiten. Einem aktuellen Leak auf Weibo zufolge wird der A20 gegenüber seinem Vorgänger rund 18 Prozent mehr Leistung liefern und dabei etwa 30 Prozent weniger Energie benötigen wird. Das könnte sich insbesondere bei anspruchsvollen KI-Aufgaben, Spielen und rechenintensiven Anwendungen bemerkbar machen. 

Der technologische Fortschritt hat allerdings seinen Preis. Die Fertigung im 2nm  Verfahren ist deutlich teurer als die bisherigen Produktionsprozesse. Gleichzeitig steigen die Kosten für Arbeitsspeicher und andere Komponenten aufgrund der weltweit hohen Nachfrage durch KI-Rechenzentren. Für Apple entsteht dadurch ein erheblicher Kostendruck. Immerhin könnten die OLEDs preiswerter werden.

Unterm Strich dürfte sich dies auf die Verkaufspreise auswirken. Analysten haben bereits mögliche Preissteigerungen von 250 bis 300 Dollar für die iPhone 18 Pro Modelle ins Spiel gebracht. Dabei dürften nicht nur die höheren Kosten für den A20 Pro eine Rolle spielen, sondern auch teurer gewordener DRAM- und NAND-Speicher.

Besonders interessant ist die Kombination aus A20 Pro und der neuen Speicherarchitektur. Apple soll beim A20 Pro auf eine fortschrittlichere Chip-Verpackung setzen, bei der Prozessor und DRAM enger miteinander verbunden werden. Das könnte die Speicherbandbreite und die Latenz verbessern und wäre gerade für die zunehmend wichtigen KI-Funktionen des iPhones interessant. Gleichzeitig macht diese Konstruktion Apple stärker von der rechtzeitigen Verfügbarkeit geeigneter Speicherchips abhängig. 

Sollten sich die bisherigen Informationen bestätigen, dürfte der A20 Pro damit zu den wichtigsten technischen Neuerungen der iPhone 18 Pro Generation gehören. Der Chip verspricht mehr Leistung und eine bessere Energieeffizienz, könnte zusammen mit den gestiegenen Speicher- und Fertigungskosten aber auch dazu beitragen, dass die nächste Pro-Generation deutlich teurer wird.

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