Apple stellt M6 und M5 Ultra vor

| 16:02 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat begleitend zum neuen Mac mini und Mac Studio zwei neue Prozessoren vorgestellt. Nachdem wird bereits vor einiger Zeit den M5 Pro und M5 Max zu Gesicht bekommen gehen, geht es nun mit der „M5 Ultra“-Ausbaustufe weiter. Darüberhinaus hat Apple mit dem M6 eine neue Prozessorgeneration eingeläutet. Dabei ist der M6 der erste 2-Nanometer Chip von Apple, 

Apple M6-Chip: 2nm-Verfahren

Apple hat heute den M6 im neuen Mac mini und den M5 Ultra im neuen Mac Studio vorgestellt. Beide Chips bieten einen deutlichen Leistungsschub bieten und setzen insbesondere bei anspruchsvollen KI-Anwendungen neue Maßstäbe.

Der M6 ist Apples erster Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Apple hat dabei die einzelnen Recheneinheiten weiter optimiert und die Architektur gezielt auf eine höhere Performance und bessere Effizienz ausgelegt. Zum Einsatz kommt ein größerer 12-Core-CPU-Komplex mit dem laut Apple schnellsten CPU-Kern der Welt. Ergänzt wird dieser durch eine 12-Core-GPU mit integrierten Neural Accelerators sowie eine Dual-16-Core-Neural-Engine.

Auch bei der Speicheranbindung legt der M6 zu. Die Bandbreite des gemeinsamen Arbeitsspeichers erreicht bis zu 170 GB/s. Damit stehen sowohl für klassische Anwendungen als auch für rechenintensive KI-Workloads hohe Leistungsreserven zur Verfügung.

Auch die kommenden A20 Pro Chip für das iPhone dürfte mit dem 2nm Verfahren gefertigt sein.

M5 Ultra: Maximale Leistung für Pro- und KI-Workloads

Der M5 Ultra bildet die Leistungsspitze der M-Serie und wurde speziell für besonders anspruchsvolle professionelle Anwendungen und KI-Workloads entwickelt. Möglich wird die enorme Rechenleistung unter anderem durch Apples UltraFusion-Technologie der nächsten Generation.

Zum ersten Mal setzt Apple dabei auf eine Quad-Die-Architektur für ein System-on-a-Chip (SoC) der M-Serie. Der M5 Ultra lässt sich mit bis zu 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen konfigurieren. Hinzu kommt eine beeindruckende Speicherbandbreite von bis zu 1,2 TB/s – rund 50 Prozent mehr als beim M3 Ultra.

Durch die Kombination aus leistungsstarker CPU und GPU, einer hohen Speicherbandbreite und den integrierten Technologien für maschinelles Lernen sollen die neuen Chips auch bei komplexen KI-Anwendungen eine außergewöhnliche Performance bieten.

Gleichzeitig setzt Apple weiterhin auf eine hohe Energieeffizienz. Die neuen SoCs verbinden damit enorme Rechenleistung mit einem vergleichsweise effizienten Betrieb und ermöglichen es Anwendern, noch anspruchsvollere Aufgaben direkt auf dem Desktop zu erledigen.

Kategorie: Mac

Tags: ,

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert