Was der M6 über den A20 Pro im iPhone 18 Pro verrät

| 22:33 Uhr | 1 Kommentar

Apple hat heute überraschend einen neuen Mac mini und einen neuen Mac Studio vorgestellt, noch vor der September-Keynote. Im Mac mini arbeitet der M6, der erste Chip einer neuen Apple Silicon-Generation. Aus derselben Generation stammt der A20 Pro, den Apple im iPhone 18 Pro verbauen dürfte.

Gemeinsame Grundlage von M6 und A20 Pro

Apple fertigt den M6 im 2-Nanometer-Verfahren. Auf einer kleineren Chipfläche sitzen damit mehr Transistoren, was dem Unternehmen zufolge spürbar mehr Rechenleistung bei geringerem Energiebedarf bringt. Die CPU zählt zwölf Kerne und damit zwei mehr als beim M5. Zwei davon sind „Super-Kerne“, vier auf Leistung und sechs auf Effizienz ausgelegt. Bei Multithreading-Aufgaben nennt Apple ein Plus von bis zu 20 Prozent gegenüber dem M5. Bei der Single-Core-Leistung sieht sich Apple an der Spitze aller Prozessoren.

Die Neural Engine hat Apple auf zwei Blöcke mit je 16 Kernen verdoppelt. In der Spitze soll sie bis zu doppelt so viel Rechenleistung liefern wie die Vorgängergenerationen, was KI-Anwendungen zugutekommt, die direkt auf dem Gerät laufen.

An die Rohleistung des M6 wird der A20 Pro des iPhone 18 Pro nicht heranreichen, denn die Chips für Mac und iPad liegen traditionell vor denen des iPhone. Die technische Basis teilen sich beide Modelle trotzdem, weshalb die Neuerungen des M6 recht zuverlässig anzeigen, woran Apple beim iPhone-Chip gearbeitet hat.

Den geringsten Spielraum lässt dabei die Fertigung, denn auch der A20 Pro entsteht im 2-Nanometer-Verfahren, das Apple beim M6 als Grund für den Zuwachs bei Leistung und Effizienz anführt. In der Branche wurde schon länger damit gerechnet, dass der Wechsel auf das 2-Nanometer-Verfahren mehr bringt als die Umstellungen der vergangenen Jahre. Die Angaben zum M6 stützen diese Annahme.

Bei der Ausstattung im Detail bleiben Fragen offen. Der A20 Pro dürfte weniger CPU- und GPU-Kerne mitbringen als der M6. Ob Apple auch die verdoppelte Neural Engine ins iPhone übernimmt, lässt sich aus den heutigen Angaben nicht ableiten. Wie groß der Abstand zum Vorjahreschip am Ende ausfällt, werden erst Messungen nach dem Verkaufsstart klären. Bei der Vorstellung des iPhone 18 Pro in wenigen Wochen dürfte Apple beim A20 Pro jedenfalls vor allem mit Leistung und Effizienz argumentieren.

(via 9to5Mac)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast1

    Apple muss doch ….
    Die Speichereinkaufspreise spielen verrückt und Apple muss alles was einen Speicher hat neu machen. Jetzt Studio und Mini , Anfang September iPhone Pro und AppleTV , im Oktober der iMac und andere . Das iPhone 17 hat noch Zeit weil vorproduziert und deshalb noch gut im Preis gehalten wird.
    Apple wird noch das MacBookPro aktualisieren und mit M6 / Pro + Max ausstatten im Frühjahr.

    26. Aug. 2026 | 10:58 Uhr | Kommentieren

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