Welche Macs erhalten den M6 und welche nicht?

| 11:45 Uhr | 1 Kommentar

Vor wenigen Tagen hat Apple durchaus unerwartet den neuen Mac mini sowie den neuen Mac Studio angekündigt. Beide Geräte können bereits vorbestellt werden und werden am 22. September ausgeliefert. Erstmals setzt Apple auf den neuen M6-Chip, zumindest beim Mac mini. Dahingegen verbaut der Hersteller beim Mac Studio den M5 Max und M5 Ultra. Ausbaustufen des M6 (weder M6 Pro noch M6 Max) sollen nicht geben. Dies könnte das Mac-Portfolio in den kommenden Jahren etwas durcheinander wirbeln.

Diese Geräte solle den M6 erhalten

Mit dem Mac mini hat Apple den Anfang gemacht und erstmals den M6-Chip verbaut. Allerdings soll der Chip auch in weiteren Geräten zum Einsatz gebracht werden:

  • MacBook Pro: Das 14-Zoll-Einsteigermodell des MacBook Pro könnte im Oktober 2026 mit einem M6-Chip aktualisiert werden.
  • iMac: Es wird erwartet, dass auch der 24-Zoll -iMac den M6-Chip erhalten wird, wahrscheinlich etwa zur gleichen Zeit wie das MacBook Pro aktualisiert wird.
  • MacBook Air: Das MacBook Air könnte den M6-Chip Anfang 2027 erhalten.
  • iPad Pro: Das nächste iPad Pro könnte den M6-Chip erhalten.
  • iPad Air: Eine zukünftige Version des iPad Air wird voraussichtlich den M6-Prozessor verwenden. Apple hält den Prozessor des iPad Air üblicherweise eine Generation hinter dem des iPad Pro zurück.

Vor einiger Zeit berichtete Mark Gurman von Bloomberg, dass Apple auf einen M6 Pro und M6 Max verzichten wird. Statt M6 Pro und M6 Max zu fertigen, soll Apple die Entwicklung seiner Chips, um die M7 Pro- und M7 Max-Prozessoren beschleunigen und schneller auf den Markt zu bringen. Diese Prozessoren werden Technologien für On-Device-KI und GPU-intensive Software unterstützen und somit der steigenden Nachfrage nach Prozessoren mit diesen Fähigkeiten besser gerecht werden.

Macs, die ursprünglich mit dem M6 Pro und M6 Max geplant waren, werden bis zur Markteinführung der M7-Familie weiterhin mit dem M5 Pro- und M5 Max-Chip auskommen müssen. Demnach dürfte das neue High-End MacBook Pro mit OLED-Touchscreen auf den M5 Pro und M5 Max setzen. Denkbar wäre auch der M5 Ultra.

Der M6 ist Apples erster Chip, der im neuen 2nm Verfahren gefertigt wird. Dieses Verfahren erhöht die Transistordichte auf kleinerer Chipfläche. Die Prozessumstellung verbessert Leistung und Effizienz. Es verfügt über eine 12-Kern-CPU mit dem laut Apple weltweit schnellsten CPU-Kern, eine größere 12-Kern-GPU mit Neural Accelerators für jeden Kern, eine neue Dual 16-Core Neural Engine und eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s.

Der M6 ist alles andere als ein schlechter Chip. Allerdings könnte seine Lebensdauer verhältnismäßig kurz sein, da Apple den M7 Gerüchten zufolge bereits im nächsten Jahr auf den Markt bringen könnte. 

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Gast1

    Die nächsten Vatianten des M6 werden erst richtig interessant der Pro , Max und Ultra .

    31. Aug. 2026 | 19:18 Uhr | Kommentieren

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