Apples Smart-Home-Display könnte bald kommen: alle Gerüchte im Überblick

| 8:15 Uhr | 1 Kommentar

Apples neues Smart-Home-Display, das künftig als zentrale Steuerzentrale für Apple Home dienen soll, könnte schon bald erscheinen. Wir geben euch einen Überblick über alles, was aktuell über das Gerät bekannt ist.

Apples Smart-Home-Display könnte bald kommen: alle Gerüchte im Überblick

Vieles von dem, was aktuell über den neuen Home Hub kursiert, ist nicht wirklich neu: Gerüchten zufolge war das Gerät ursprünglich bereits für Frühjahr 2025 geplant, wurde jedoch aufgrund des Entwicklungsstands von Apple Intelligence verschoben. Mit dem Fortschritt von Apple Intelligence und Siri AI, die in den aktuellen iOS-27 Betas bereits überzeugen konnten, rückt der Start nun spürbar näher. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gerüchte noch einmal intensivieren.

Durchdachtes Design in zwei Varianten

Das noch namenlose Apple-Home-Smart-Display soll in zwei Ausführungen erscheinen: eine Tischversion mit einem rund 7 Zoll Display, das auf einer stoffbezogenen Halbkugel-Basis sitzt, sowie eine Variante zur Wandmontage mit demselben Displayformat. Beide Versionen fallen damit etwas kleiner aus als das aktuelle 8,3 Zoll iPad mini.

Wie genau die Wandversion befestigt wird, ist noch unklar. Eine feste Verkabelung wird es vermutlich nicht geben, vielmehr rechnen wir mit einer batteriebetriebenen, magnetisch befestigten Variante.

Gerüchten zufolge verfügt das Gerät über eine integrierte 1080p Kamera für FaceTime-Videoanrufe sowie Gesichtserkennung zur automatischen Nutzeridentifikation. Als Prozessor kommt mindestens ein A17 Pro Chip zum Einsatz, dazu vermutlich Apples eigener N1-Networking-Chip für WLAN, Bluetooth und Thread.

Ein komplett neues homeOS

Angetrieben wird das Gerät von einem völlig neuen Betriebssystem, das inoffiziell als „homeOS“ bezeichnet wird. Das neue Betriebssystem basiert auf tvOS, ähnlich der HomePod-Software, und wird zahlreiche native Apps direkt mitbringen: darunter FaceTime, Safari, Apple News, Home, Music, Kalender, Notizen und Fotos.

Viele dieser Apps lassen sich per Gestensteuerung bedienen, die von der Kamera erkannt wird. Da das Gerät die einzelnen Haushaltsmitglieder erkennen kann, lädt es automatisch das passende Profil samt persönlicher Nutzerdaten.

Auch Siri AI und Apple Intelligence sollen auf dem Gerät verfügbar sein. Im Gegensatz zum HomePod kann das Display die meisten Dinge, die auch auf dem iPhone möglich sind, direkt visuell darstellen . Es ist somit eine Kombination aus Smart Speaker und Smart Display. Ob Rezeptsuche in Apple News, Musikwiedergabe über Apple Music oder klassische Siri-Anfragen: All das wird künftig möglich sein.

Widgets statt eigenem App Store

Ein aktueller Leak aus einer Beta von macOS Tahoe 26.7 verriet zudem weitere Details zum Homescreen des Geräts: Der Code zeigt, dass dieser ähnlich wie bei iPhone und iPad funktionieren wird, inkl. anpassbaren Icons, Uhren-Widgets und klassischen Widget-Elementen.

Widgets dürften dabei eine zentrale Rolle spielen, da Gerüchten zufolge zumindest zum Marktstart kein eigener App Store für Drittanbieter-Apps verfügbar sein wird. Stattdessen sollen Widgets direkt vom gekoppelten iPhone gespeist werden. Ähnliche geht Apple mit Widgets auf dem Mac Desktop vor. Das würde bedeuten, dass sich von Tag 1 an Tausende Apps über Widgets einbinden ließen. Dazu zählen Paketverfolgung mit Parcel, Sicherheitssystem-Steuerung mit Eufy, Blutzuckerwerte via Dexcom oder Flugstatus mit Flighty, um nur einige Beispiele zu nennen.

Da der Bildschirmplatz begrenzt ist, könnte ein Smart Stack, bereits von iPhone und iPad bekannt, die relevantesten Widgets automatisch je nach Tageszeit anzeigen. Auch Live Activities, etwa für die Lieferverfolgung eines Essens-Lieferdienstes, dürften auf dem Display erscheinen.

Datenschutz durch Präsenzerkennung

Auch beim Datenschutz ist einiges durchdacht: Das Display soll sich je nach Anwesenheit über eine Art Präsenzerkennung verändern. Widgets könnten zunächst ohne Inhalte angezeigt werden und erst nach erfolgreicher Gesichtserkennung persönliche Daten preisgeben. So bleiben Informationen vor anderen Personen im Haushalt geschützt.

Spekulativ, aber durchaus reizvoll: verschiedene Modi je nach Standort im Haus – etwa ein Nachttisch-Modus mit einer Art StandBy-Ziffernblatt, das morgens beim Ausschalten des Weckers eine freundliche „Guten Morgen“-Ansicht mit Wetter und Tagesübersicht zeigt, ergänzt um Schlafdaten aus der Apple Watch.

Preis und Erscheinungstermin weiterhin unklar

Zur Preisgestaltung gibt es bislang wenig Konkretes. Ursprünglich wurde spekuliert, das Gerät könnte im Premium-Segment bei etwa 499 Dollar liegen. Neuere Einschätzungen deuten jedoch eher auf ein günstigeres Modell hin, das sich mehrfach im Haus platzieren lässt. Der Google Home Hub kostet zum Vergleich lediglich 99 US-Dollar und bietet viele ähnliche Funktionen. Denkbar wäre ein Preis von 199 oder 249 Dollar

Auch beim Erscheinungstermin herrscht Unsicherheit. Bloomberg hatte berichtet, dass überarbeitete Versionen von Apple TV 4K und HomePod mini bereits im September erscheinen sollen, während das Smart Display selbst erst im Oktoberoder sogar erst Anfang 2027 folgen könnte.

Es wäre durchaus ungewöhnlich, wenn Apple zwei Teile seines Smart-Home-Ökosystems ankündigt, den dritten jedoch außen vor lässt. Möglich wäre daher, dass Apple das Display bereits beim iPhone-Event am 9. September vorstellt, den eigentlichen Marktstart aber erst später ansetzt.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Basco

    Dann muss es aber endlich möglich sein, dass sich mehrere User via Face-ID einloggen können.

    03. Sep. 2026 | 9:25 Uhr | Kommentieren

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