Ford erklärt, warum Apple Maps für seine Elektroautos besser ist

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Seit Juli ist bekannt, dass Ford Apple Maps fest in seine kommende Elektroplattform einbaut. Offen blieb, warum Google diesen Platz im Bordsystem nicht bekommt. Ein Ford-Manager hat die Wahl jetzt in einem Interview genauer erklärt.

Apple Maps ohne iPhone

Alan Clarke, bei Ford als Vice President für Advanced Vehicle Projects zuständig, sagte im Gespräch mit GreenCars, dass der Hersteller vor der Entscheidung mit Apple, Google und anderen Anbietern über die Kartendaten gesprochen hat. Geprüft wurde, welche Lösung sich bei Leistung, Kosten und Qualität am besten schlägt. Die Wahl fiel auf Apple, weil die Karten-App nach Clarkes Einschätzung in den vergangenen Jahren spürbar besser geworden ist und das Team von Apple flexibel auf die Vorgaben von Ford reagiert hat.

Navigation im Elektroauto besteht aus mehr als der Streckenführung. Die Software muss ausrechnen, wie weit die Ladung noch reicht, und den Akku rechtzeitig auf den nächsten Ladestopp vorbereiten. Dazu braucht sie Höhenprofile und Wetterdaten sowie aktuelle Angaben zu den Ladesäulen entlang der Route. Ford suchte deshalb einen Kartenanbieter, dessen Team eng mit der eigenen Fahrzeugentwicklung zusammenarbeitet, und sah diese Voraussetzung laut Clarke bei Apple am besten erfüllt.

Die neue Plattform heißt Universal Electric Vehicle Platform und bildet bei Ford die Basis für alle kommenden Elektromodelle. Als erstes Fahrzeug startet der Fathom, ein Pickup mit einem Einstiegspreis von 28.350 Dollar in den USA. Apple Maps ist hier ab Werk an Bord. Ein iPhone und CarPlay werden hierfür nicht benötigt.

Kein CarPlay Ultra im Fathom

Clarke hat außerdem klargestellt, dass Ford Apple Maps fest in die eigene Bordsoftware einbaut und nicht auf CarPlay Ultra setzt. Im Fathom laufen daneben das reguläre CarPlay und Android Auto. Bei der Navigation schränkt das somit niemanden ein. Wer lieber Google Maps oder Waze nutzt, verbindet sein Smartphone und bedient die App wie in jedem anderen Auto mit CarPlay oder Android Auto.

Ford ist der erste Autohersteller, der Apple Maps ab Werk einbaut. Clarke rechnet damit, dass die Darstellung auf dem großen Display im Fathom bei den Kunden gut ankommt.

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Kategorie: Apple

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