Wenige Tage vor der erwarteten Vorstellung des iPhone 18 Pro ist ein Pinbelegungsplan aufgetaucht, der Details des A20-Pro-Chips zeigen soll. Daraus leitet der Weibo-Leaker Fried White Rice mehrere Spezifikationen des Prozessors ab, darunter eine Grafikeinheit mit sieben Kernen, eine schnellere Anbindung des Arbeitsspeichers und einen größeren L2-Cache für die Effizienz-Kerne.
![]()
7 GPU-Kerne und schnellerer Arbeitsspeicher
Fried White Rice beschreibt, dass er die Positionen der Lötpunkte auf dem Chip kartiert und mit Aufnahmen des Dies überlagert hat, um daraus abzuleiten, wo die einzelnen Funktionsblöcke des Prozessors sitzen. Nach seiner Darstellung ergibt sich so eine CPU mit zwei Performance- und vier Effizienz-Kernen sowie eine GPU mit sieben Kernen. Die Grafikeinheit belegt demnach den oberen Bereich des Dies, während die CPU in der Mitte sitzt.
Bei den Caches erwartet der Leaker vor allem bei den Effizienz-Kernen eine Vergrößerung. Statt 6 MB wie beim A19 Pro sollen sie sich künftig 8 MB L2-Cache teilen. Die Performance-Kerne behalten ihren L2-Cache von 16 MB. Wie groß der gemeinsame System Level Cache ausfällt, geht aus dem Layout nicht hervor. Der Leaker hält es aber für unwahrscheinlich, dass Apple diesen Speicher verkleinert, weil der Chip einen neuen Bildsignalprozessor und eine neue Neural Engine mitbringt, die beide von einem großen Zwischenspeicher profitieren würden.
Die GPU wächst dem Leak zufolge von sechs auf sieben Kerne, was einem Plus von rund 16 Prozent entspricht. Größer fällt der Sprung beim Speicherinterface aus. Der A20 Pro soll LPDDR5X-Arbeitsspeicher über eine 96 Bit breite Schnittstelle anbinden, während der A19 Pro mit 64 Bit arbeitet. Das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent und würde die Speicherbandbreite spürbar erhöhen. Da die Grafikleistung stark von der verfügbaren Bandbreite abhängt, könnte der breitere Bus die Wirkung des zusätzlichen GPU-Kerns noch verstärken.
Apple wird den A20 Pro wahrscheinlich am 9. September mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorstellen. Auch das erste faltbare iPhone könnte den Chip bekommen.
0 Kommentare