Apple arbeitet laut Bloomberg an einer zweiten Generation des MacBook Neo, das dürfte allerdings nicht wirklich überraschen. Im Fokus für die kommende Generation sollen vor allem die Leistung, mehr Arbeitsspeicher und neue Farboptionen stehen. Das derzeit günstige MacBook wurde im März 2026 vorgestellt und setzt derzeit auf den A18 Pro sowie 8 GB RAM.

Diese Neuerungen sind für das MacBook Neo 2 geplant
Für die zweite Generation ist demnach ein A19 Pro vorgesehen. Gleichzeitig soll der Arbeitsspeicher auf 12 GB steigen. Damit könnte das MacBook Neo mehr Programme gleichzeitig bewältigen. Gerade im Alltag dürfte der zusätzliche Speicher für flüssigeres Multitasking sorgen. Für anspruchsvolle lokale KI-Aufgaben bleibt das Gerät aufgrund der begrenzten Speicherausstattung allerdings weiterhin weniger geeignet.
Auch bei der Leistung dürfte der A19 Pro einen spürbaren Schritt nach vorne ermöglichen. Gegenüber dem A18 Pro werden auf Basis verschiedener Messungen rund 12 Prozent mehr Single-Core-Leistung, etwa 18 Prozent mehr Multi-Core-Leistung und bis zu 33 Prozent mehr GPU-Leistung genannt. Das wären insbesondere bei grafikintensiven Anwendungen und aufwendigeren Aufgaben deutliche Verbesserungen.
Darüber hinaus soll Apple die Farbauswahl überarbeiten. Das aktuelle MacBook Neo ist in Silber, Rosa, Zitrus und Indigo erhältlich. Welche neuen Farben Apple für die zweite Generation plant, ist noch nicht bekannt. Silber soll dem Bericht zufolge jedoch weiterhin angeboten werden.
Als möglicher Zeitraum für die Vorstellung gilt derzeit das Frühjahr 2027. Apple könnte das neue MacBook Neo erneut ohne großes Event per Pressemitteilung vorstellen. Offen bleibt vor allem der Preis: Das Neo startete in den USA ursprünglich bei 599 Dollar, wurde inzwischen aber auf 699 Dollar angehoben. In Deutschland lag der ursprüngliche Einstiegspreis bei 699 Euro, nun bei 799 Euro.
Damit dürfte Apple beim MacBook Neo vor allem das Konzept des günstigen Einstiegs-Macs weiterentwickeln: mehr RAM, mehr Leistung und neue Farben, ohne das grundlegende Konzept des kompakten und vergleichsweise preiswerten MacBooks zu verändern. Gerade beim Preis wird allerdings entscheidend sein, ob Apple den Abstand zum MacBook Air weiterhin groß genug hält.
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