Mit dem iPhone Duo hat Apple vergangene Woche sein erstes faltbares iPhone vorgestellt, das am 23. Oktober in den Handel kommt, doch damit ist das Produktjahr nicht abgeschlossen. Mark Gurman von Bloomberg rechnet bis Ende 2026 mit sieben weiteren Geräten. In der ersten Jahreshälfte 2027 sollen dann noch neun folgen.

Diese Geräte kommen noch 2026
Dass beim iPhone-Event am 9. September weder Apple TV noch HomePod mini, Home Hub oder das Touchscreen-MacBook zu sehen waren, hat Gurman noch am selben Tag kommentiert und auf die kommenden Monate verwiesen. Apple hat neue Produkte in der Vergangenheit häufig im Oktober angekündigt, ein eigenes Event ist bislang aber nicht bestätigt. Drei der sieben Geräte hat Apple Berichten zufolge bewusst zurückgehalten, bis die neue Siri-KI marktreif war. Bei den übrigen geht es vor allem um neue Chips und Displays.
HomePod mini mit Siri AI
Am Gehäuse des HomePod mini ändert sich nach aktuellem Stand nichts. Neu sein sollen ein schnellerer Chip für Siri AI, Apples eigener Funkchip N1 mit Wi-Fi 7, ein Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation und ein besserer Klang, möglicherweise auch neue Farboptionen wie Rot.
Apple TV mit Siri AI
Auch das Apple TV behält sein bekanntes Äußeres, obwohl das aktuelle Modell bereits aus dem Herbst 2022 stammt. Erwartet werden ein A17 Pro oder ein neuerer Chip, 8 GB Arbeitsspeicher für Apple Intelligence, der N1-Chip und eine überarbeitete Siri Remote.
Home Hub
Apples erste Smart-Home-Zentrale soll ein quadratisches Display mit sechs bis sieben Zoll bekommen und als Tischversion mit Lautsprechersockel sowie als Wandmodell erscheinen. Über die Frontkamera soll das Gerät erkennen, wer davorsteht, und daraufhin persönliche Inhalte anzeigen.
MacBook Pro mit Touchscreen
Das neu gestaltete MacBook Pro soll einen OLED-Touchscreen in 14 und 16 Zoll, eine Dynamic Island und ein dünneres Gehäuse bekommen, möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra. Obwohl Apple den M6 schon vorgestellt hat, sollen darin M5 Pro und M5 Max stecken. Laut Gurman testet Apple die Geräte bereits mit dem für Ende Oktober geplanten macOS 27.1, einen Start für Anfang 2027 hielt er zuletzt aber ebenfalls für möglich.
MacBook Pro mit M6
Beim 14-Zoll-Einstiegsmodell tauscht Apple nur den Chip gegen den M6, den das Unternehmen Ende August mit dem neuen Mac mini eingeführt hat. Pro- und Max-Varianten des M6 soll es nicht geben. Die nächsten Profi-Chips wären laut Gurman M7 Pro und M7 Max, die Ende 2027 kommen sollen.
iMac mit M6
Beim iMac überspringt Apple den M5 und wechselt vom M4 aus dem Oktober 2024 direkt zum M6. Dazu kommen neue Farben, zu denen es noch keine Details gibt.
iPad mini mit OLED
Das iPad mini soll erstmals ein OLED-Display bekommen und damit das größte Update seit dem Redesign von 2021 erhalten. Im Gespräch sind außerdem ein A19 Pro oder A20 Pro, ein wasserbeständiges Gehäuse und Lautsprecher, die ohne Öffnungen auskommen.
Diese Produkte folgen im ersten Halbjahr 2027
MacBook Air mit M6
Im Frühjahr soll das MacBook Air den M6 bekommen, dessen Fertigung im 2-Nanometer-Verfahren vor allem der Akkulaufzeit zugutekommen könnte. Am Design ändert sich nichts, und ein OLED-Display ist frühestens 2028 zu erwarten.
MacBook Neo mit A19 Pro
Apples günstigster Laptop ist erst seit März 2026 erhältlich und soll nach rund einem Jahr den A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro erhalten. Wichtiger ist der Sprung von 8 auf 12 GB Arbeitsspeicher, weil der knappe Speicher zu den größten Kritikpunkten am aktuellen Modell zählt.
iPad mit Siri AI
Das Einsteiger-iPad war nach Gurmans Angaben schon im Frühjahr 2026 startklar, Apple hat die Veröffentlichung aber auf frühestens das erste Quartal 2027 verschoben. Mit einem A18 oder A19 und 8 GB Arbeitsspeicher unterstützt es dann erstmals Apple Intelligence, während Design und LCD-Technik unverändert bleiben.
iPad Pro mit M6
Rund 18 Monate nach dem M5-Modell aus dem Herbst 2025 soll das iPad Pro mit M6 folgen. Eine Vapor Chamber soll die Wärme besser verteilen, damit das Gerät länger mit Höchstleistung arbeiten kann.
iPad Air mit M5 und OLED
Das iPad Air soll den M5 und ein OLED-Panel von Samsung Display bekommen, das einfacher aufgebaut ist als das Tandem-OLED im iPad Pro und sich deshalb günstiger herstellen lässt. Ob Apple gleichzeitig das seit 2020 unveränderte Gehäuse überarbeitet, ist bislang nur eine Vermutung.
iPhone 18
Weil Apple nun die iPhone-Starts auf zwei Termine im Jahr verteilt, soll das Standardmodell erst im Frühjahr erscheinen und damit rund ein halbes Jahr nach iPhone 18 Pro und iPhone Duo. Ein vereinzeltes Gerücht, wonach Apple das iPhone 18 zugunsten des iPhone Air 2 streichen könnte, steht im Widerspruch zu allen anderen Berichten.
iPhone 18e
Das iPhone 18e setzt die Reihe günstiger Modelle fort, die Apple seit 2025 jeweils im ersten Quartal vorstellt. Nach bisherigen Berichten bekommt es den A20 und Apples C2-Modem. Das Display soll weiterhin mit 60 Hz arbeiten.
iPhone Air 2
Weil sich das erste iPhone Air schwächer verkauft hat als erwartet, will Apple beim Nachfolger vor allem Kamera und Akku verbessern. Geplant sind eine zweite Rückkamera, ein größerer Akku, der A20 und eine Vapor Chamber für die Kühlung.
Apple Pencil Pro und Apple Pencil mit USB-C
Gemeinsam mit dem neuen iPad Pro sollen Nachfolger beider Stifte erscheinen, die wegen kommender EU-Vorgaben zu austauschbaren Akkus womöglich ein neues Batteriesystem erhalten. Für Besitzer eines iPhone Duo ist der günstigere Stift interessant, da das faltbare iPhone nur den Apple Pencil mit USB-C unterstützen wird.
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