Apple Smart Glases für 2027 erwartet – überarbeitetes Vision-Headset erst 2028

| 19:55 Uhr | 0 Kommentare

Apple Vision Pro ist aus technischer Sicht ein überzeugendes Gerät. Allerdings ist das Headset zu schwer, zu teuer und sicherlich nicht für den Massenmarkt konzipiert? Was folgt? Ein neues Vison-Headset? Eine smarte Brille? Über das Wochenende taucht erneut das Gerücht auf, dass das Unternehmen mit „Apples Smart Glasses“ einen Marktstart bis Ende 2027 anpeilt. Darüberhinaus soll der Hersteller an einem neuen Vison-Heasset arbeiten.

Apple arbeitet weiterhin an Smart Glases

Apples Aktivitäten im Bereich Head-Mounted Computing beschränkten sich bislang auf das Apple Vision Pro sowie den Zugriff auf Siri über die AirPods. Bis zur kolportierten smarten Brille dürfte jedoch noch einige Zeit vergehen.

In seinem alktuellen Power-On-Newsletter geht Mark Gurman auf Metas neue VR-Brille sowie Apples Arbeiten an Smart Glasses – darunter das intern als „Apple Glass“ bezeichnete Projekt – ein. Zudem arbeitet Apple an AirPods mit Kamerasensoren sowie eine bildschirmloses Fitnessband.

Gurman zufolge strebt Apple weiterhin an, die Smart Glasses in irgendeiner Form bis Ende 2027 auf den Markt zu bringen – ein Zeitrahmen, der bereits mehrfach genannt wurde. Aktuellen Spekulationen zufolge wird die erste Generation der Apple-Brille – ähnlich Metas Ray-Ban-Partnerschaft – über Audio-, Kamera- und smarte Funktionen verfügen, jedoch ohne Display für visuelles Feedback auskommen. Ein Display-Element soll erst mit einer späteren Generation folgen.

Weiter heißt es, dass Apples Vision-Team an einem „komplett überarbeiteten Headset“ mit dem internen Codenamen N224 arbeite. Ingenieure sollen dabei vier verschiedene Konzepte prüfen – darunter die Möglichkeit, interne Komponenten aus dem Headset auszulagern, etwa in eine separate, Puck-ähnliche Einheit. Nachdem das Konzept der extern angeschlossenen Batterie beim Vision Pro offenbar auf wenig Gegenliebe stieß, sehen einige leitende Apple-Mitarbeiter diesen Ansatz als schlechtes Nutzererlebnis an. Ein All-in-One-Design gilt als bevorzugte Lösung – gleichzeitig günstiger und leichter zu gestalten, dürfte jedoch eine erhebliche technische Herausforderung darstellen.

Ein tatsächlicher Marktstart ist keineswegs garantiert: Das Projekt befindet sich Berichten zufolge derzeit „auf Lebenserhaltung“. Sollte es doch erscheinen, rechnet Gurman frühestens mit einem Launch Ende 2028 oder Anfang 2029.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert