Entwickler kritisieren: Nutzer beuten Rückerstattung für Bezahl-Apps aus

| 7:42 Uhr | 0 Kommentare

Bei der Rückgabe von Software im App Store Apples herrscht eine eklatante Lücke, so asiatische Entwickler. Die Prozedur bemängeln Spiele-Entwickler aus Südkorea. Bei der Erstattung von stornierten In-App-Käufen und dergleichen komme es regelmäßig zu Missbräuchen. Apple sei daran nicht ganz Unschuld, so der Vorwurf.

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Der Konzern teile nicht mit, wem Geld zurückerstattet wurde. So müssten die Spieleentwickler selbst jeden einzelnen überprüfen, um festzustellen, wer die jeweilige App beziehungsweise den jeweiligen zahlungspflichtigen Teil der App unrechtmäßig weiter nutzt.

Apple beruft sich in seiner Weigerung auf den Datenschutz. Einige Kunden, die dieses Schlupfloch kennen, würden es gezielt ausnutzen. Sie abonnieren eine App, kündigen wieder und können dann die App trotzdem weiter nutzen. Apple machts möglich.

Schon kommerzialisiert

Nach einem Bericht der Korea Times schlagen einige Nutzer sogar Kapital aus dieser Lücke, indem sie einen Auftragsdienst für andere stornierungsfreudige Nutzer anbieten und dafür Gebühren kassieren.

Als Reaktion auf die mangelnde Kooperation Apples gehen die Entwicklerstudios nun gegen solche Kunden vor. Vom Studio Flint werden 300 Fälle gemeldet. Wird ein Nutzer überführt, wird gerichtlich Klage erhoben.

Die Entwickler von Nexon und Longtu Korea hätten Apple mehrfach um Mithilfe gebeten. Doch bisher vergebens. Der Konzern aus Cupertino stellt sich für diese Anfragen taub, so der Vorwurf.

Kategorie: Apple

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