J.P. Morgan erwartet 45 Millionen verkaufte iPhones im Juni-Quartal

| 8:57 Uhr | 2 Kommentare

Nach Angaben von J.P. Morgan soll Apples neues 4-Zoll-iPhone die Verkaufszahlen trotz düsterer Erwartungen wieder in die Höhe treiben. Die Börsenexperten gehen bisher allgemein von sinkenden Verkäufen aus. Um bis zu 15 Prozent sollen die Zahlen pro Quartal in den Keller gehen. Nach Informationen aus Apples Zuliefererkette hat der iPhone-Hersteller aber überraschende Pläne in der Tasche.

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J.P. Morgan teilte seinen Investoren diese Woche mit, dass Pläne über ein solches neues iPhone-Modell aufgetaucht wären und dass die voraussichtlichen Produktionszahlen ausreichen würden, um den bedenklichen Kursverlauf an der Börse zu retten. Mit dem 4-Zoll-iPhone hat sich die düstere Prognose erledigt, finden die Experten von J.P. Morgan. Pro Quartal rechnet die Gesellschaft mit insgesamt 45 Millionen iPhone-Verkäufen.

15 Millionen iPhones SE

Das neue 4-Zoll-Modell wird als „iPhone SE“ betitelt. Apples Lieferanten wollen im ersten Quartal, das heißt bis Ende März, zwei Millionen solcher Geräte herstellen. Im zweiten Quartal 2016 werde diese Zahl auf das Doppelte steigen, so die Analysten. Insgesamt rechnet J.P. Morgan mit bis zu 15 Millionen Geräten im laufenden Jahr.

Im Fokus der Investmentfirma stehen die Lieferanten Catcher, Pegatron, Chipbond, Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Radiant.

Cook: Nicht auf Gerüchte hören

Würde man auf Tim Cook hören, dann sollte man solchen Botschaften nicht allzu viel Glauben schenken. Infos aus der Zuliefererkette könnten zu irrigen Annahmen führen, sagte der Apple-Chef Cook zum wiederholte Male.

2015 hatten viele iPhone-Lieferanten ihre Prognosen nach unten korrigiert. Apple bestellt weniger, so die einhellige Botschaft aus Fernost. Daraufhin reagierte die Börse mit korrigierten Gewinnerwartungen. Im aktuellen Jahr könnten die Verkaufszahlen erstmalig zurückgehen – erstmals seit der Einführung des iPhones vor neun Jahren, so wurde bereits gewarnt.

Cook: Gerüchte stimmen doch

Schließlich wurde Apple von der traurigen Wahrheit eingeholt. Der Konzern musste im Januar verkünden, dass sich die Investoren im ersten Quartal auf sinkende iPhone-Verkäufe gefasst machen sollten.

Neues iPhone könnte am 21. März präsentiert werden

Das 4-Zoll-iPhone soll am 21. März der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es werde dem iPhone 6s ähneln, allerdings ein schlankeres Gehäuse haben und ohne 3D-Touch-Sensorik auskommen müssen, so die bisherigen Gerüchte. Das iPhone 7 soll dann im September als 4,7- und 5,5-Zoll-Variante folgen. (via)

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • scharlatan münzwerfer

    „Analysten“ – Nichts als ahnungslose Kaffeesatzleser und Glaskugelglotzer, die zwischen eigener Hybris und Paranoia durch den Alltag schwanken. Die halbe Welt glaubt den Blödsinn dieser Wirrköpfe und bezahlt den Typen auch noch wahnwitzige Gehälter um sich dafür dann an der Nase herum führen zu lassen. Da bleib ich doch lieber beim Kartenlegen und Münzwurf. Vielleicht sind ja auch noch ein paar alte Knochen oder Muscheln über, die geworfen und „analysiert“ werden können um in die Zukunft zu blicken. Und das dann für mich sogar gratis. Ach ja, blutige Tieropfer oder frische menschliche Eingeweide waren vor längerer Zeit auch mal sehr beliebt um dem Blick eine futuristische Richtung zu verleihen. Jungfrauen über Dämpfe speienden Vulkanspalten gesetzt soll auch eine ganz gut Lösung sein. Wer weiss schon, was da in den Kellern von J.P. so alles los ist. Nur die wirklich ganz dicken Nummern in den letzten Jahrzehnten hat keiner von den selbst ernannten Analyseexperten auch nur im Ansatz vorher gesehen. Das wundert mich dann doch schon etwas sehr.

    02. Mrz 2016 | 19:55 Uhr | Kommentieren
  • Legomio

    Ich bin der Meinung dass Analysten schon wissen was sie verkünden. Ich bin seit Jahren Apple Nutzer und konnte das in meinem Umfeld auch fest stellen dass das iPhone 6s kein Bestseller wird. Vor allem die unverschämte Preiserhöhung tat ihr Übriges. Muss ich dazu Analyst sein? Wohl kaum aber wenn man den Markt kennt kann man schon sehen wohin das Schiff läuft. Analysten beobachten den Markt und analysieren ihn mal mehr mal weniger gut. Das hat aber nichts mit Hexenverfolgung oder sonstigem Voodoo zu tun sondern über Marktbeaobachtung. Übrigens hatten viele Analyten im Vorfeld recht ob das einem schmeckt oder nicht. Ich prophezeie Apple das wenn sie den Klinke weg lassen dass iPhone 7 auch kein Bestseller wird. Apple TV4 ist auch kein Bestseller. Warum? Fehlendes SPDIF und 4K machen das „Ding“ zu einem Ladenhüter. Eine Streaming Box die mit Schnittstellen geizt ist eine Fehlkonstruktion. Man sollte mal darüber nachdenken den Hardwarechef aus zu tauschen. Solche Entscheidungen sind ein Witz und haben nichts damit zu tun ihrer Zeit voraus zu sein sondern sind einfach nur Dumm!

    02. Mrz 2016 | 21:05 Uhr | Kommentieren

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