Fitness-Anbieter Jawbone stellt Smartband-Produktion ein

| 12:22 Uhr | 0 Kommentare

Fitness Tracker aus dem Hause Jawbone gehören der Geschichte an. Nach einem Bericht von Tech Insider hat der Hersteller seine Produktion eingestellt. Die Produktbestände wurden an Interessenten zu günstige Preisen weiter verkauft.

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Aber nicht nur die Fitness Tracker sind betroffen, sondern alle Produktlinien. Für die Lautsprecher-Sparte wird laut Fortune noch ein Käufer gesucht.

Von der Konkurrenz überholt

Jawbone war durch die Konkurrenz unter Druck geraten, die Nachfrage nach dem Fitness-Zubehör war eingebrochen. Die Produkte gingen zuletzt für Discount-Preise an einen Zwischenhändler.

Über die Lautsprecher-Sparte heißt es, Jawbone löst zur Zeit die Bestände ebenfalls auf und verkauft die Reste zu Billig-Preisen.

Die Innovation stockt

Ob der Anbieter damit komplett vom Markt geht, ist aber noch unklar. Es kann sein, dass neue entwickelt werden. Laut Fortune möchte Jawbone an dem Wearable-Bereich festhalten und trennt sich deshalb von der unrentablen Lautsprecher-Sparte.

Jawbone steckt seit geraumer Zeit in der Krise. Seit Anfang des letzten Jahres gab es keine Nachfolge-Produkte mehr. Im letzten November waren 15 Prozent der Angestellten entlassen worden. Niederlassungen in den USA wurden geschlossen oder verkleinert.

Im Januar kam dann eine positive Nachricht: Jawbone konnte 165 Millionen Dollar an Investorengeldern einwerben. Doch die Marktbewertung des Konzerns rutschte um 50 Prozent auf nur noch 1,5 Milliarden US-Dollar ab.

Ein letzter Versuch

Jawbone will im Wearable-Bereich aber einen letzten Versuch starten. Man plane aber keinen Fitness-Tracker, sondern einen Tracker für den medizinischen Bereich. Der Konzern versucht sich also an der Spezialisierung – weg vom Massenmarkt und hinein in die Nische. Im Sommer könnte das Produkt auf den Markt kommen.

Kategorie: Apple

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