Apple veröffentlicht macOS Sierra 10.12.2

| 19:01 Uhr | 8 Kommentare

macOS Sierra 10.12.2 steht als Download bereit. Die Beta-Phase ist somit beendet. macOS Sierra 10.12.2 gesellt sich zu iOS 10.2, tvOS 10.1 sowie watchOS 3.1.1, die  jeweils gestern veröffentlicht wurden.

macOS Sierra Siri

macOS Sierra 10.12.2 ist da

Apple hat soeben die finale Version von macOS Sierra 10.12.2 bereit gestellt. Die Build lautet 16C67. Damit kann das zweite große Update zu macOS Sierra geladen werden.

In erster Linie konzentriert sich Apple bei macOS Sierra 10.12.2 auf Bugfixes. Insbesondere rund um den Marktstart des neuen MacBook Pro 2016 gab es auf der Software-Seite noch ein paar Fehler zu beseitigen. Dies war jedoch noch nicht alles. Auch ein paar sichtbare Veränderungen sind an Bord. So implementiert Apple über 70 neue Emojis, die ebenso in der iOS 10.2 gelandet sind.  Darüberhinaus fügt Apple die Hintergrundbilder des MacBook Pro 2016 hinzu, die ihr vom Marketingmaterial des Gerätes kennt. Die kommenden Tage werden sicherlich die ein oder andere Neuerung zum Vorschein bringen.

macOS Sierra 10.12.0 wurde im September dieses Jahres veröffentlicht. Die kommenden Wochen hat Apple genutzt, kleinere Updates zu veröffentlichen, um das System zu verbessern. Nun steht macOS Sierra 10.12.2 zur Verfügung und die Arbeiten an macOS Sierra 10.12.3 können beginnen.

In den Release-Notes heißt es

Das macOS Sierra 10.12.2-Update verbessert Stabilität, Kompatibilität und Leistung deines Mac.

Dieses Update:

  • verbessert die Konfiguration und Zuverlässigkeit von „Automatisches Entsperren“
  • erlaubt das Hinzufügen einer Taste für chinesische Handschrift im Control Strip der Touch Bar
  • bietet Unterstützung für die Aufnahme von Bildschirmfotos von der Touch Bar mit der App „Bildschirmfoto“ oder der Tastenkombination „Befehl-Umschalt-6“
  • behebt ein Problem, durch das die Emoji-Auswahl in der Touch Bar auf dem Bildschirm angezeigt wurde
  • behebt Grafikprobleme auf MacBook Pro-Computern (Oktober 2016)
  • behebt ein Problem, durch das der Systemintegritätsschutz auf manchen MacBook Pro-Computern (Oktober 2016) deaktiviert wurde
  • verbessert die Konfiguration und Deaktivierung von „iCloud-Schreibtisch und -Dokumente“
  • behebt ein Problem beim Anzeigen von Warnmeldungen zum optimierten Speicher
  • verbessert die Audioqualität beim Verwenden von Siri und FaceTime mit Bluetooth-Kopfhörern
  • verbessert die Stabilität von „Fotos“ beim Erstellen und Ordnen von Büchern
  • behebt ein Problem, durch das eingehende E-Mails der App „Mail“ bei Verwendung eines Microsoft Exchange-Accounts nicht angezeigt wurden
  • behebt ein Problem, das die Installation von Safari-Erweiterungen verhindert hat, die außerhalb der Galerie für Safari-Erweiterungen geladen wurden
  • bietet Unterstützung für neue Windows 8- und Windows 7-Installationen mithilfe von Boot Camp auf unterstützten Macs

Das Update steht in gewohnter Manier über den Mac App Store bereit und erfordert einen Neustart. In unserem Fall war das Update 1,2GB groß.

Update 20:15 Uhr: Eine weitere Neuerung rund um das Update zu macOS 10.12.2 ist bekannt geworden. Ihr kennt die Akku-Anzeige in der Menüleiste bei den MacBooks? Bis dato wurde dort angezeigt, zu wieviel Prozent der Akku geladen ist und wie lange die verbleibende Akkulaufzeit ist. Apple hat jedoch festgestellt, dass die Akkulaufzeit nicht korrekt angezeigt wurde und hat die Anzeige der Restlaufzeit mit macOS Sierra 10.12.2 entfernt. Ab sofort seht ihr nur noch, zu wieviel Prozent der Akku geladen ist.

Gegenüber verschiedenen US-Medien hat Apple angegeben, dass im Hintergrund zahlreiche unterschiedliche Aufgaben laufen, die den Akku auf unterschiedliche Art und Weise beanspruchen. Die Anzeige der Restlaufzeit habe oft zu Irritationen geführt, da der Anwender auf den ersten Blick nicht erkannt hat, welche Prozesse (iCloud-Sync, Gesichtserkennung etc.) im Hintergrund laufen. So könne die Restalufzeit von einem auf den anderen Moment von 14 Stunden auf 7 Stunden auf 11 Stunden springen.

Kategorie: Apple

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8 Kommentare

  • MrUNIMOG

    Finde ich schade mit der Laufzeit-Anzeige. Die war doch meistens ein recht guter Anhaltspunkt darüber, wie lange man bei der aktuellen Nutzung etwa noch mit dem Gerät rechnen kann.

    13. Dez 2016 | 22:31 Uhr | Kommentieren
  • Nick

    Finde es auch langsam eine Frechheit… Sinnvolle und nützliche Funktionen werden Schritt für Schritt entfernt… MagSafe, Restlaufzeit des Akkus, viel zu frühes Ausschalten des iPhones bei Kälte, … wie wäre es anstelle mal mit größeren SSD für MacBooks bzw verdoppelten SSD ab Werk oder aktuellen Frontkameras?! Das geht komischerweise nur beim populären iPhone alle 2-3 Zyklen. Beim MacBook sind die SSD seit 2011 von der Kapazität konstant geblieben.

    Vergangene Woche konnte ich z.B. kaum Urlaubsbilder machen, weil sich mein iPhone 6 20-30 Sek nach Entnahme aus der warmen Hosentasche bei -2° Außentemperatur einfach ausschaltete. Bis zum erneuten Einschalten musste man 2-4Min warten, um dann wieder nur 2-3 Panoramabilder machen zu können.
    Das war bei keinem früheren iPhone so, mit denen man sogar tagelange Skiausflüge bei -10° aufzeichnen und fotografisch festhalten konnte.

    14. Dez 2016 | 10:49 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Der Flash wurde beim MacBook Pro doch gerade verdoppelt, 256 GB sind nun Standard beim 13″ Modell. Auch die maximale Ausbaustufe wurde verdoppelt, auf 1 TB beim 13″ und 2 TB beim 15″ Modell.

      14. Dez 2016 | 19:11 Uhr | Kommentieren
      • Nick

        Naja, es wurde einfach das kleinste Modell weggelassen bzw durch das MacBook Pro OHNE Touchbar ersetzt. Das 256GB nun Standard ist, ist ja schonmal Anfang, wenn auch ein sehr zaghafter.

        15. Dez 2016 | 10:14 Uhr | Kommentieren
  • Projekt

    Apple baut seine iCloud immer weiter aus ;). Wozu sollte Apple dann noch die SSD Kapazität beim Mac erhöhen? Damit keiner die iCloud nutzt? Wäre aus kaufmännischer Sicht sehr schlecht ;)!
    Außerdem gibt es beim MAc jetzt als Option eine 2TB SSD.. so groß gab es noch nicht! Gut die kostet auch einen Haufen Geld ist aber bei den iPhones nicht wirklich anders. 32GB als Einstieg 256GB als höchste Ausbaustufe… kostet dann auch mehr!

    Das mit den Akkus ist leider wirklich so… ich hoffe da ändert sich wieder etwas dran.

    14. Dez 2016 | 13:02 Uhr | Kommentieren
    • Nick

      Baut seine iCloud immer weiter aus?! 😀
      Die iCloud ist ja sehr nützlich sowie gut und schön, aber was will man denn mit 5GB gratis?!
      Damit kam man im ersten Jahr nach der Vorstellung bei 3 Geräten (iPhone, iPad und Mac [paar Dokumente, iCal, Adressbuch, usw]), aber doch heute bei Langem nicht mehr. Besonders wenn man bedenkt, dass sie jetzt sogar Teile der Festplatte zur iCloud schieben wollen.
      Selbst Google bietet mittlerweile mit 15GB das dreifache und das völlig umsonst!
      Und dann kommt noch ständig ne Push Nachricht oder Mail (fast täglich), dass das iPhone seit soundso vielen Tagen kein Backup mehr machen konnte.
      Habe erst die Fotos aus den Backups ausgeschlossen, aber mittlerweile sämtliche iCloud Backups komplett deaktiviert, obwohl ich sie sehr sehr nützlich finde.
      Apple ist schon extrem geizig in solch Kleinigkeiten geworden.

      14. Dez 2016 | 15:38 Uhr | Kommentieren
      • Adam

        Ich empfehle 3 Euro für 200GB iCloud im Monat zu investieren. Hab’s als Geizhals selbst ausprobiert. Lohnt sich und ist gar nicht so schlimm…

        14. Dez 2016 | 20:54 Uhr | Kommentieren
        • Nick

          Klar, sind 3€ im Monat auf den ersten Blick nicht viel. Aber mir gehts ums Prinzip… ich glaube das sollte bei den Gewinnen und Preisen der Geräte ja wohl locker drin sein. Geht bei günstigeren Anbietern siehe Android und Google ja auch 😉

          Außerdem find ich es nicht wirklich okay ein neues Betriebssystem als kostenlos zu vermarkten, wenn man aber für die neuen Funktionen darin (Festplatten Auslagerung) dann durch die vergrößerte iCloud doch zahlen soll/muss. Man hätte es mit der Veröffentlichung von Sierra verdoppelt oder auf 15/20GB erhöhen sollen. Wer überdurchschnittlich mehr braucht, der sollte dann auch mehr zahlen.

          War letzte Woche einen Teilbereich eines Museum besuchen, Eintritt war mit 12€ schon vergleichsweise teuer (andere Bereiche lagen bei 6-8€) und es hieß beim Kauf, dass es eine Garderobenpflicht gebe, was ja an sich kein Problem ist. Zur goßen Überraschung kam das dann aber an der Garderobe nochmal separat zur Zahlung dieser, obwohl es üblich ist, das dies im Ticket inkludiert ist, besonders wenn es zur PFLICHT gemacht wird. Weder in der Oper, anderen Museen oder anderen Besichtigungen ist das (meines Wissens) so. Da kommt man sich schon ziemlich verarscht vor.

          15. Dez 2016 | 10:10 Uhr | Kommentieren

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