Beliebtestes Smartphone: Verkaufsstatistik des iPhone 6 macht 2015 zum „Apple-Jahr“

| 16:33 Uhr | 0 Kommentare

Bei Samsung hatte man sich vielleicht mehr erhofft. Nachdem das Galaxy S6 am 1. März dieses Jahres auf dem Mobile World Congress präsentiert worden war, schaffte das südkoreanische Vorzeigemodell auch im Juni nicht auf den Spitzenplatz der Verkaufscharts. Das scheint ein bisschen ärgerlich, liegt doch die Markteinführung der iPhones 6 und 6 Plus schon über ein halbes Jahr zurück.

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Apples Geräte konnten sich weiter ganz oben behaupten, das iPhone 6 auf dem ersten und das iPhone 6 Plus auf dem zweiten Platz der Monatsstatistik von Counterpoint Research für den zurückliegenden Juni. Damit sind die Apple-Smartphones auf der Beliebtheitsskala seit September ungeschlagen.

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Aktuell ist das iPhone 6 das beliebteste Smartphone in den USA, während in China das iPhone 6 Plus dominiert. Die Vorliebe der Chinesen für große Displays erkläre dieses Ergebnis, hieß es in dem Counterpoint-Bericht.

iPhone-Trend bedroht Samsung

In den letzten Jahren starteten die iPhone-Modelle mit ihrer Markteinführung immer auf dem ersten Platz, genauso wie bei der 6er-Reihe. Sie fielen aber dann nach dem ersten Quartal des Folgejahres leicht ab, wie beispielsweise das iPhone 5s. Das 2013er-Modell landete im Juni nach seiner Markteinführung auf dem fünften Platz. Nicht so 2015, hier gelang es dem Erzrivalen Samsung nicht, Apple die Spitzenposition streitig zu machen. Samsung veröffentlicht seine S-Klasse ebenso traditionell im März wie Apple seine iPhones im September.

Laut Counterpoint Research (via Appleinsider) litt besonders das Galaxy S6 Edge im ersten Monat unter Lieferproblemen. Hier könnte man ausgleichend darauf verweisen: Das geht Apple ja nicht anders. Dazu kommt aber noch, dass das sich das Galaxy S6 seit dem ersten Aufwind im April immer schlechter verkauft – kein gutes Zeichen für Samsungs Ambition, Apple von den obersten Rängen zu vertreiben.

Die Misere bei Samsung wird durch Apples Stärke ausgeglichen, hier sind die Verkäufe „konstant“ und „robust“ geblieben, so Counterpoint Research. Für den südkoreanischen Hersteller hat das unter anderem zur Folge, dass die Erträge einbrechen. Der Konzern warnte die Investoren schon, dass man mit einem Rückgang von vier Prozent im Jahresvergleich zu rechnen habe. Ob Samsung den Trend allein mit Preissenkungen ausgleichen kann, erscheint den Statistikern von Counterpoint fraglich.

Sollte nichts drastisches passieren, so die Experten, könne man 2015 bald zu „Apple-Jahr“ erklären. Passend dazu steht heute in Cupertino die Präsentation der aktuellen Bilanz an. Die Samsung-Investoren werden sich mit den Ergebnissen für ihre Firma noch bis zum 30. Juli gedulden müssen.

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