Apple Q4/2015: 47,8 Millionen verkaufte iPhones erwartet

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Die Analysten an der US-amerikanischen Börse rechnet mit 51 Milliarden Dollar an Einnahmen bei 47,8 Millionen iPhone-Verkäufen im dritten Kalenderquartal, welches gleichzeitig das vierte Apple Geschäftsquartal 2015 darstellt. Die Bruttogewinnspanne liegt damit bei 39,3 Prozent. Die Experten warten allgemein schon sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von Apples aktueller Quartalsbilanz am Dienstag.

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Im Vergleich zu den 47,8 Millionen verkauften iPhones in den drei Monaten von Juli bis Ende September diesen Jahres konnte Apple im Vorjahresquartal „nur“ 39 Millionen Geräte absetzen.

Auch für die anderen Gerätekategorien hält die Wall Street Zahlen bereit: 10,5 Millionen verkaufte iPads und 5,7 Millionen Macs. Gegenüber den 47,8 Millionen iPhones sieht man klar, womit sich in der IT-Branche derzeit wirklich Geld verdienen lässt.

Zwischen Desktop-Rechnern und Laptops herrscht bei Apple ein gegenläufiger Trend. Im selben Quartal des Vorjahres hatten die iPad-Verkäufe noch bei 12,3 Millionen gelegen, die Macs dagegen nur bei 5,5 Millionen. Somit nahmen die Mac-Verkäufe wahrscheinlich – denn alles ist ja bisher nur eine Schätzung – leicht zu, die iPads gingen seltener über die Ladentische als 2014.

Apple-Kenner Gene Munster ist optimistischer

Diese Zahlen stammen aus dem allgemeinen Börsenkonsens, dem Durchschnittswert in den Erwartungen der Analysten. Gene Munster von der Investmentfirma Piper Jaffray hat am Freitag seine eigene Prognose veröffentlicht. Seine Schätzung fällt leicht optimistischer aus: Sie liegt bei 51,5 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und einer Bruttogewinnspanne von 39,5 Prozent. Ebenso erwartet Gene Munster mehr verkaufte Apple-Smartphones als die meisten anderen Börsianer, nämlich zwischen 48 und 49 Millionen.

Die meisten anderen Experten der Wall Street würde ab dem vierten Quartal einen leichten Rückgang der Verkaufszahl bei den iPhones erwarten, so Munster. Der Piper-Jaffray-Analyst teilt diese Einschätzung nicht. „Wir (von Piper Jaffray) glauben, dass das iPhone 6s nicht so schlecht angenommen wird wie die Investoren erwartet hatten“, so Munster am Freitag. Stattdessen sei von einem Anstieg von zwei Prozent im Jahresvergleich auszugehen.

So weit zu den Spekulationen der Anlageberater. Ab dem kommenden Dienstag wird Klarheit herrschen. Dann will der Konzern seine Bilanz offenlegen.

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