Facebook und Twitter unterstützen Apple im Hintertüren-Streit mit dem FBI

| 12:05 Uhr | 0 Kommentare

Das FBI verlangt von Apple, dass das Unternehmen im Rahmen eines Ermittlungsverfahren ein iPhone knackt und hat zur Durchsetzung seiner Interessen einen Gerichtsbeschluss erwirkt. Kurz darauf meldete sich Apple CEO Tim Cook öffentlich zu Wort und betonte, dass seinem Unternehmen die Privatsphäre und der Datenschutz seiner Kunden sehr am Herzen liegt. Apple speichere keine Schlüssel, so dass ein iPhone geknackt oder Kommunikation abgefangen werden kann.

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Auch habe Apple kein Interesse daran, eine Hintertür in die Software einzubauen, da diese unter anderem von Kriminellen missbraucht werden könnte. Bereits am gestrigen Tag haben sich große Konzerne hinter Apple gestellt, so z.B. WhatsApp und Google. Am heutigen Tag wird bekannt, das auch Facebook und Twitter voll und ganz hinter Apple stehen.

Facebook und Twitter unterstützen Apple

Twitter CEO Jack Dorsey meldet sich per Twitter zu Wort und gibt zu verstehen, dass Twitter Apple untersützt. Gleichzeitig dankt der Tim Cook, dass er eine Vorreiterrolle einnimmt.

Gegenüber USA Today hat sich auch Facebook zu Wort gemeldet. Facebook werde hart gegen behördliche Anweisungen kämpfen, die Sicherheit zu schwächen. Das FBI möchte einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, so Facebook.

„We condemn terrorism and have total solidarity with victims of terror. Those who seek to praise, promote, or plan terrorist acts have no place on our services. We also appreciate the difficult and essential work of law enforcement to keep people safe,“ the statement reads. „When we receive lawful requests from these authorities we comply. However, we will continue to fight aggressively against requirements for companies to weaken the security of their systems. These demands would create a chilling precedent and obstruct companies‘ efforts to secure their products.“

Apple erhält mehr Zeit, um Gerichtsentscheid zu beantworten

Auch wenn Apple sich mit einem öffentlichen Brief bereits zur Thematik geäußert hat, wird dies nicht als offizielles Statement für das Gericht gewertet. Urpsürnglich hatte das Gericht Apple fünf Tage eingeräumt, um auf den Gerichtsbeschluss zu antworten. Dieser Zeitraum wurde nun bis zum 26. Februar verlängert, so Bloomberg.

Kategorie: Apple

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