Apple: Dividendenerhöhung + Kapitalrückzahlungsprogramm auf 250 Milliarden US-Dollar erweitert

| 15:52 Uhr | 2 Kommentare

Gestern Abend gab Apple nicht nur die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal bekannt, zudem verkündete der Hersteller die Erweiterung seines Kapitalrückzahlungsprogramms auf 250 Milliarden US-Dollar.

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Kapitalrückzahlungsprogramm auf 250 Milliarden US-Dollar erweitert

Neben den Geschäftszahlen gab Apple an, dass der Aufsichtsrat einer Erhöhung des Kapitalrückzahlungsprogramms an die Aktionäre um 50 Milliarden US-Dollar genehmigt hat. Mit dem erweiterten Programm plant Apple nun eine Gesamtsumme von 250 Milliarden US-Dollar bis Ende März 2018 auszugeben.

Als Teil des aktualisierten Programms hat der Aufsichtsrat die Zustimmung zur Aufstockung des Aktienrückkauf auf 175 Milliarden US-Dollar gegeben, im Vergleich zu den im letzten Jahr bekannt gegebenen 140 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen erwartet auch das ‚Net-share-settle vesting‘ von Restricted Stock Units fortzusetzen.

Darüberhinaus hat der Aufsichtsrat einer zehnprozentigen Erhöhung der vierteljährlichen Dividende des Unternehmens zugestimmt und eine Bardividende von 0,57 US-Dollar pro Stammaktie bekannt gegeben. Die Dividende wird zum 12. Mai 2016 an jene Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 9. Mai 2016 Stammaktien besitzen.

Seit Inkrafttreten des Kapitalrückkaufprogramms im August 2012 bis März 2016 hat Apple über 163 Milliarden US-Dollar an Aktionäre zurückgezahlt, inklusive 117 Milliarden US-Dollar an Aktienrückkäufen.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Poolboy

    was bedeutet das? bin kein aktien spezialist, was ist das ziel von apple? lohnt sich der rückkauf? und warum? danke.

    27. Apr 2016 | 23:21 Uhr | Kommentieren
  • Sebastian

    Durch die Rückkäufe von Aktien ist das Unternehmen wieder zu mehr Anteilen im Besitz des Unternehmes selbst. D.h. man ist weniger abhängig von Investoren bzw. anderen externen Anteilseigner. Das führt zum einen dazu, dass wenn man die Ausschüttung pro Aktie auch in Zukunft gleich lässt, man weniger Dividende bar auszahlen muss (weil ja weniger Aktien im Umlauf sind). Ebenso ist natürlich die Mitbestimmung der externen Anteilseigner am Unternehmen geringer. D.h. es reden weniger Personen in die Firmenpolitik rein. Die Entscheidungen können also selbstständiger getroffen werden.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass die Eigenkapitalquote dadurch steigt und dies für eine (noch) bessere Bewertung der Ratingagenturen genutzt wird. D.h. das man sich (wenn man es denn will oder muss) günstiger Geld leihen kann.

    28. Apr 2016 | 9:46 Uhr | Kommentieren

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