Trinkgelder sind wahrscheinlicher, wenn Kunden kontaktlose Bezahlmöglichkeiten (z.B. Apple Pay) nutzen

| 8:42 Uhr | 5 Kommentare

Apple Pay kann mittlerweile in verschiedenen Ländern genutzt werden. Erst vor wenigen Tagen ist die Schweiz dazugekommen. Unsere Nachbarn gesellen sich zu den USA, China, Großbritannien, Australien und weiteren Ländern. So kann das iPhone bzw. die Apple Watch vor Ort in Geschäften, an Tankstellen, Restaurants etc. zum mobilen Bezahlen genutzt werden.

trinkgelder_studie

Trinkgelder sind höher, wenn…

Square ist ein Anbieter für mobile Bezahlterminals und hat eine Studie (via TNW) zu Trinkgeldern durchgeführt. Anwender, die auf kontaktloses Bezahlen setzen, geben öfters Trinkgeld als Kunden, die per Kreditkarte bezahlen. 67 Prozent der Kunden, die per Kreditkarten bezahlen, haben sich dazu entschieden, Trinkgelder zu zahlen.

Even before #PayFasterPortland, the city was number one in the country for orders for our new contactless and chip reader. And now the rate of people in Portland paying on Square’s new reader with mobile wallets like Apple Pay is higher than the national average.

71 Prozent der Anwender, die auf Karten mit Bezahlchip setzen, geben ein Trinkgeld. Die Wahrscheinlich für ein Trinkgeld ist nochmal etwas höher, wenn Anwender auf kontaktlose Bezahlmöglichkeiten, wie z.B. Apple Pay, setzen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach dem „warum?“.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • JiYeon

    Ich spreche aus Erfahrung und sage, schwachsinn.
    Alles was nicht mit Bargeld bezahlt wird, gibt es meist auch kein Trinkgeld.
    Die Mehrheit ist geizig, ansonsten vergessen Sie es schlicht weg, Trinkgeld zu geben.

    09. Jul 2016 | 9:09 Uhr | Kommentieren
  • Krusty

    Man sollte Trinkgelder generell abschaffen, das ist stets eine Behandlung „von oben herab“ gegenüber dem Empfänger. Nicht umsonst gelten Trinkgelder in vielen asiatischen Gegenden als sehr unhöflich und als Beleidigung.

    09. Jul 2016 | 16:44 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Was für ein Unsinn. Willst du es „abschaffen“ dann gib einfach keins. Ich gebe oft welches um im gewissen Maße der ungerechten Bezahlung entgegenzuwirken. Früher war das bei Pizzaboten krass, die nur ihre 5,50 Euro pro Stunde bekommen haben, da geb ich gerne 1…2 Euro, er freut sich, man muss weniger mit Wechselgeld hantieren und mir tut es jetzt auch nicht so weh ob ich 8,50 oder 10 Euro bezahle. Und in einer Bar gibt es manchmal extrem nette Barkeeper, die quatschen mit einem, trinken vllt mal einen mit oder geben einen aus oder sind einfach so mega nett, da kann man doch mal den ein oder anderen Euro mehr da lassen.

      Von Oben herab hat das kaum was zu tun wenn ich als Student selber am Ende des monats gucken muss wo ich bleibe, da haben die Leute die das trinkgeld von mir bekommen tendenziell mehr Geld zur Verfügung 😀

      10. Jul 2016 | 10:03 Uhr | Kommentieren
  • Tefte

    @JiYeon

    Das ist Schwachsinn. Nicht nur die Studie besagt dies, auch ich gebe beim Zahlen mit der Karte in z.B. Restaurants fleißig Trinkgeld. Kenne auch noch genug, die das auch so handhaben…

    09. Jul 2016 | 23:54 Uhr | Kommentieren
  • Oelbsch

    Ich stimme JiYeon zu. Wenn ich irgendwo bargeldlos zahlen kann tue ich dies auch. Und dabei ist es mir bisher nicht möglich mehr als den Warenbetrag zu zahlen.

    Außerdem schätze ich Menschen generell so ein, dass sobald die persönliche Ebene fehlt, nicht mehr Geld als nötig ausgeben wird.
    Dabei nehme ich mich selbst als Beispiel.

    10. Jul 2016 | 2:55 Uhr | Kommentieren

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