Apple stellt sich gegen sexistisches Toiletten-Gesetz

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Apple ist eines von vielen US-Unternehmen, das sich gegen die Durchsetzung eines als diskriminierend empfundenen Gesetzes im US-Bundesstaat North Carolina aussprechen. Im letzen März war dort ein Gesetz verabschiedet worden, das alle Menschen dazu verpflichtet, sich beim Besuch einer öffentlich zugänglichen Bedürfnisanstalt nach demjenigen Geschlecht zu richten, welches in ihrer Geburtsurkunde eingetragen ist. Damit werden effektiv natürlich vor allem Menschen mit abweichenden Geschlechts-Identitäten benachteiligt.

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Apple stellt sich gegen sexistisches Toiletten-Gesetz

68 US-Firmen haben nun ein Rechtsgutachten gegen das umstrittene Gesetz aufgelegt. Unterzeichnet wurde es nicht nur von Apple, sondern auch von anderen namhaften Unternehmen, darunter Cisco, eBay, IBM, Intel, Logitech, Microsoft und PayPal. Mit seiner klaren Stellungnahme gegen das Gesetz in North Carolina unterstützt es auch das Anliegen des US-Justizministeriums, welches sich ebenfalls gegen die Umsetzung ausgesprochen hatte, so Re/code. Weiter haben Apple und die anderen Firmen auch noch eine LGBT-Organisation auf ihrer Seite. Apple gilt seit Langem als ausgemachter Befürworter der Rechte von Schwulen, Lesben, Transgender und Bisexuellen.

Gegen das aus ihrer Sicht diskriminierende Gesetz argumentieren die Firmen vor allem wirtschaftlich: Die Richtlinie habe bereits in wenigen Monaten 1.700 Jobs vernichtet und wirtschaftlichen Schaden in Höhe von einer halben Milliarde US-Dollar angerichtet. Am Freitag wurde das Gutachten beim zuständigen Gericht eingereicht.

Kategorie: Apple

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