Apple investiert massiv in Forschung und Entwicklung

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Während Apple fortgesetzt mit schwindenden Umsätzen zu kämpfen hat, hält der Konzern die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter auf einem hohen Niveau. Das ging aus der am Dienstag veröffentlichten Bilanz für das zweite Quartal hervor.

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Von April bis Ende Juni hat der Konzern rund 2,56 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Das sind 6 Prozent vom Nettoumsatz – zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahresquartal. Auch im ersten Quartal 2016 hatte Apple die Forschungsausgaben schon um einen ähnlich großen Betrag gesteigert.

In der IT-Welt wird allgemein überdurchschnittlich viel in die Weiterentwicklung der Technik investiert. Dass Apple jetzt die Ausgaben in dem Bereich ankurbelt, ist sicher keine große Überraschung. Der Konzern steckt in der Krise, die Anleger sind an stetige Wachstumsraten gewöhnt. Dieser Trend hatte im ersten Quartal 2016 seinen ersten Knick erhalten und Apple steht unter Zugzwang.

Apple investiert in Mobilität und AR-Programme

In welche Richtung Apple nun geht, hat der Firmenchef Tim Cook auf der Pressekonferenz nicht im Detail erklärt. Erwähnt hat er allerdings die Übernahme des chinesischen Uber-Konkurrenten Didi Chuxing. Damit habe sich Apple gut auf dem asiatischen Markt positioniert. Didi Chuxing wäre auch ein ideales Testfeld für Apples bisher noch eher geheimes „Project Titan“ – die Erfindung des ersten Apple Cars. Bis das Apple Car zur Serienreife gelangt, dürften allerdings noch mindestens drei Jahre vergehen. Doch dieses Projekt ist, so vermuten viele, eines der Hauptempfänger von Apples Forschungsgeldern.

Außerdem investiert Apple weiter in die Augmented Reality. Das bestätigte der Apple-Chef am Dienstag. Während Cook der erweiterten Realität auch nicht zutraut, zur „nächsten Computerplattform“ aufzusteigen, so spricht er der Weiterentwicklung dieser Technik doch erhebliches Potenzial zu. Apple entwickelt laut Cook vor allem die zugehörige Software. Von der Hardwareentwicklung lasse man derzeit lieber die Finger. Der Misserfolg von Google Glass ist der Branche sicher noch in lebendiger Erinnerung. (via)

Kategorie: Apple

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