iTunes in the Cloud wird international (leider nicht in Deutschland)

| 6:20 Uhr | 12 Kommentare

itunesintthecloud
Apple Mitbegründer Steve Jobs stellte im Rahmen der WWDC 2011 Keynote die neue iCloud vor. Bestandteil der iCloud ist neben vielen anderen Diensten auch iTunes in der Cloud. iTunes in der Cloud ermöglicht das Herunterladen bereits gekaufter iTunes Musik auf sämtliche iOS Geräte, ohne das zusätzliche Kosten anfallen. Zudem können neue Musikeinkäufe automatisch auf alle Geräte des Users heruntergeladen werden. Jobs betonte, dass iTunes in the Cloud zunächst nur in den USA verfügbar sein wird. Andere Verträge schienen zur WWDC 2011 noch nicht unter Dach und Fach.

Am gestrigen Tag melden sich zahlreiche Apple User aus unterschiedlichen Ländern zu Wort und berichten darüber, dass iTunes in der Cloud auch in ihren Ländern gestartet ist. Ersten Rückmeldungen zufolge (via Macrumors Forum) ist iTunes in der Cloud auch in Großbritannien, Mexiko, Holland, Spanien, Frankreich, Australien und Kanada. Bei uns in Deutschland scheint der Dienst noch nicht gestartet zu sein. Hoffen wir auf einen Start noch in 2011.

Kategorie: iPhone

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12 Kommentare

  • itsMe

    War doch klar. Das wird hier garantiert nichts. Was Musik angeht, stellt sich ja alles in Deutschland quer. Man denkt nur an GEMA und YouTube
    „Dieses Video ist in Deinem Land nicht verfügbar, >das tut uns leid

    13. Okt 2011 | 7:27 Uhr | Kommentieren
  • Hoppr

    Deutschland und das beschissenste Urheberrecht der Welt -.-

    13. Okt 2011 | 8:14 Uhr | Kommentieren
  • Waxe

    Ich kauf solange keine Musik mehr bis die sich einig sind!
    Und das werde ich nachher auch beiden Parteien per e-mail mitteilen.

    Vielleicht macht ja wer mit

    13. Okt 2011 | 8:40 Uhr | Kommentieren
  • cerb

    würde gern mal wissen wo da überhaupt das problem sein soll? ich habe die Musik gekauft. für das erneute herunterladen fallen nur bei apple kosten an – die können der GEMA und anderen Schwachköpfen ja egal sein.

    13. Okt 2011 | 9:22 Uhr | Kommentieren
  • Jens Berg

    Und genau das ist das Problem der GEMA, sie würde nur einmal verdienen.

    13. Okt 2011 | 9:43 Uhr | Kommentieren
  • cerb

    fragt sich mit welchem recht sie überhaupt dran verdient …

    13. Okt 2011 | 10:28 Uhr | Kommentieren
  • Joa

    GanzeEineMieseAbzocke(GEMA)

    13. Okt 2011 | 11:05 Uhr | Kommentieren
  • Ben

    Die GEMA macht sich bei jedem unbeliebt. Sie ist sturr, dumm, altmodisch, sturr, dumm, freiheitsbeschränkend und sagte ich dumm schon? Niemand nimmt diese Origanisation in Deutschland mehr ernst und ich bin mir sicher, dass 99% der Leute die GEMA nicht ausstehen können. Man könnte ja meinen die GEMA macht dies nur um die Musiker zu schützen, andere sagen es wäre gerecht, aber dann frage ich wieso klappt es denn in allen anderen großen Euro Ländern und deren Verwertungsgesellschaften? Da muss sich dir GEMA doch fragen, was da nicht stimmt! Und das merkwürdige ist bestimmt nicht in den Verwertungsgesellschaften anderer Länder zu suchen!

    Ach ja und sagte ich dumm und sturr schon?

    13. Okt 2011 | 11:24 Uhr | Kommentieren
  • Kristin

    GEMA

    schaut euch doch einmal die Sendungen an wie zB. „Wetten dass..!“ (PS keine dummen Kommentare dazu), dort ist Künstler XY aus US-Land und Gottschalk fragt: und wie gefällt dir Deutschland ? Anwort des Stars in der Regel: Oh ich liebe Deutschland es ist so toll und ich komme auch für ein paar Konzerte im .. und .. mit meiner Band wieder.

    Klar das alle Stars aus Amiland Deutschland lieben, denn hier gibt es ja die GEMA und die treibt die Gebühren überall wo Musik länger als 30 sec. gespielt wird schon ein.
    Pro Quartal bekommt der Star dann die Abrrechnung und einen dicken Scheck.
    Anderst in USA, da muss der Star schon einen Agenten mit der Geldeintreiberei beauftragen und der kostet natürlich auch etwas.

    Sprich für Musik ist Deutschland doch das Land wo Milch und Honig fliesen.

    Als ich vor einigen Wochen gelesen habe;
    auf iTunes jetzt 90 sec. Musikvorschau möglich, musste ich innerlich schon lachen, aber gleichzeitig weinen, denn wie oben schon geschrieben, ab 30 sec. Musik wird GEMA fällig…und das wäre für Apple nicht denkbar, für jedes Probehören auch noch GEMA abzudrücken.
    Abgesehen davon das dann die Songs um einiges teuerer würden (sind jetzt schon teuer im Vergleich zum US iTunes Store).

    Also verurteilt die GEMA nicht ,denn sie arbeitet in erster Linie für den Künstler und nicht für sich selbst.
    Und aus Künstlersicht verstehe ich das auch man schreibt Songs und möchte auch damit Geld verdienen.
    Für Schriftsteller ,Fotografen und sonstigen freischaffenden Künstler gibt es ja auch eine Art GEMA….dort heißt das dann VG Wort und Bild.

    In diesem Sinne: Nicht ärgern lassen.

    13. Okt 2011 | 12:04 Uhr | Kommentieren
  • Oliver

    Wie Kristin schon sagt, ist das mir der GEMA nicht unberechtigt. Wenn mir Musik gefällt dann muss ich dafür bezahlen.

    Nur es darf eben keinen Unterschied machen, ob ich mein iPhone und meinen iPod per Kabel mit Musik bestücke oder ob ich das ganze aus der Cloud lade. Ich bin ja schon insoweit Rechteinhaber, dass ich die Musik gekauft habe und für private Zwecke nutze.

    Es ist auch die Frage, ob iTunes in the Cloud aufgrund der GEMA hier nicht funzt oder ob da andere (Musikindustrie?) nicht blocken.

    Mal sehen, wie sich das entwickelt…..

    14. Okt 2011 | 8:40 Uhr | Kommentieren
  • Ben

    Eine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA ist natürlich nicht unberechtigt. Aber die GEMA in Deutschland ist UNGERECHT. Sie ist nicht im digitalen Zeitalter angekommen – und sie sehen es auch nicht ein. Deshalb scheinen Verhandlungen mit ihr unmöglich. Es klappt in UK, Schweden, Frankreich, Spanien , Italien etc. nur hier nicht. Das gleiche war auch mit Youtube und mit Spotify.
    Und: Natürlich liegt es an der GEMA, dass Apple Itunes in der Cloud noch nicht in Deutschland freigeschaltet hat. Etwas anderes macht keinen Sinn.

    14. Okt 2011 | 8:53 Uhr | Kommentieren
  • Sylvia Tanneberger

    Also ich finde es lustig, dass die GEMA jetzt auch bei Apple Schutzgeld kassieren will, denn etwas anderes ist es nicht, was die vorhaben. Auch wenn sie sagen, das Apple sich diesbezüglich noch nicht gemeldet hat. Wie ich Apple einschätze, werden die den Teufel tun und die Forderungen der GEMA auch nur zur Kenntnis nehmen.

    Die GEMA ist leider ein Verein, der staatlich sanktioniert Schutzgelder einziehen darf. Ich kenne Künstler, die seit geraumer Zeit ca. einmal alle eineinhalb Jahre ihre Musikgruppe auflösen und nach 3 Monaten unter neuem Namen wieder starten, nur weil sie eben nicht von der GEMA beschützt werden wollen. Aber ohne den Schutz der GEMA kriegen sie keine Auftritte.

    Was Apple betrifft, so haben die nur eine Alternative: iCloud gibt es bald überall, nur in Deutschland eben nicht. Als Entwickler sehe ich das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende Auge dafür, dass ich iCloud-Funktionen aus diesem Grund nur bedingt testen kann, das lachende Auge freut sich, dass es keine Probleme mit dem Geheimnisschutz gibt, denn auch die Testgeräte wären ja dann an die iCloud angeschlossen.

    Ich denke, das Apple genau abwägen und dann die vernünftigste Entscheidung treffen wird. Aber wie diese Entscheidung aussehen wird sollte uns allen klar sein. Schade eigentlich. So hat sich das Steve bestimmt nicht vorgestellt.

    15. Okt 2011 | 18:41 Uhr | Kommentieren

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