Sonoro cuboDock: hochwertige iPhone- und iPod-Dockingstation im Test

| 20:05 Uhr | 2 Kommentare

Elegant, einfach zu bedienen und mit überzeugendem Klang, mit diesen drei Eigenschaften lässt sich die Sonoro cuboDock iPhone- und iPod-Dockingstation (Amazon Link | Apple Store Link) umschreiben. Doch dies wäre zu einfach. Die Welt der Lautsprechersysteme ist groß, doch bei einem intensiveren Test trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir haben uns die Sonoro Stereo iPod-/iPhone Dockingstation cuboDock zur Brust genommen und sagen euch, wie diese in unserem Einzeltest abschneidet.

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Beim Auspacken kam bereits das erste „Wow-Erlebnis“. Die Kartonage wurde geöffnet und die Styroporabdeckung vom Gerät genommen. Da lagen tatsächlich zwei Stoffhandschuhe in der Verpackung, mit denen ihr das Gerät in den eigenen 4-Wänden (oder wo auch immer) positionieren könnt, ohne dass „Fettfinger“ oder Kratzer auf dem Lackgehäuse hinterlassen werden. Ob die Handschuhe zwingend erforderlich sind, sei mal dahingestellt, es hinterlässt jedoch einen positiven Eindruck, wenn der Kunde so überrascht wird.

Design
Bei 38cm x 16,2cm x 16,4cm (Breite x Höhe x Tiefe) bringt das Lautsprechersystem ca. 3500 Gramm auf die Wage. Der Korpus des cuboDock besteht aus Holz und kann in verschiedenen Farbvarianten bestellt werden, die Lautsprecherabdeckung an der Frontseite ist aus Metall und ebenso in verschiedenen Farben erhältlich. Rückseitig befindet sich die Öffnung der Bassreflexröhre sowie die Anschlussmöglichkeiten für das Netzteil und externe Musikquellen. Folgende Farbkombinationen zwischen Korpus und Metallabdeckung sind möglich: Weiß/Weiß, Schwarz/Schwarz, Weiß/Blau, Weiß/Grün, Weiß/Pink, Walnuss/Schwarz und Bambus/Weiß. Bei unserem Test kam das Weiß/Weiß Modell zum Einsatz.

Technik
Sonoro wirbt unter anderem mit folgenden Eigenschaften für das CuboDock Lautsprechersystem

  • 2-Wege/4-Lautsprecher Stereo iPod-/ iPhone-Dockingstation mit Ladefunktion
  • Digitaler Soundprozessor (DSP) für ein optimal ausgewogenes Höhen-Tiefen-Verhältnis im Klang
  • Gewebehochtöner für briliante Höhen
  • Neodymium Doppel-Magnet Basstreiber für kontrollierte und klare Bässe
  • Rückwärtige Bassreflexröhre ermöglicht besonders viel Tiefgang im Bass
  • Bluetooth-Schnittstelle zum kabellosen Audio Streaming vom iPad, PC oder Mobiltelefon etc.
  • Fernbedienung (iPod / iPhone  ansteuerbar)

Input-Output
Die Aufnahme für iPhone und iPod befindet sich an der Fronseite der Dockingstation. Das CuboDock ist mit allen gängigen iPod- und iPhone-Modellen, die über einen 30-pin Anschluss verfügen, kompatibel. Je nachdem, welches iOS-Gerät ihr an der Front platziert, wird ein kleines Dämpfungskissen notwendig. Drei verschiedene Dämpfer werden mitgeliefert, so dass iPhone und iPod optimal und je nach Gerätedicke optimal positioniert werden können. Sobald das iOS-Gerät in der Front steckt und das Lautsprechersystem mit dem Netzstecker verbunden ist, wird das Gerät geladen.

Wie bereits weiter oben erwähnt, befinden sich der Netzanschluss sowie der Aux-In Eingang für weitere MP3-Player oder Computer auf der Rückseite. Hier könnt ihr „beliebige“ externe Geräte mit dem CuboDock verbinden.

cubodock2Darüberhinaus besitzt dieses Sonoro Lautsprecher-Dock über eine Bluetooth-Schnittstelle. Somit könnt ihr drahltlos Musik vom iPhone, iPod touch, iPad, Computer oder sonstigem Smartphone mit Bluetooth-Funktion auf das Gerät streamen. Das Verbinden des cuboDocks mit einem Gerät per Bluetooth funktionierte bei uns auf Anhieb und völlig problemlos. Ihr drückt auf der Fernbedienung die BT Taste. Nun leuchtet am oberen Rand des cuboDocks ein blaues Licht. Jetzt aktiviert ihr Bluetooth z.B. auf eurem iPhone, sucht nach dem CuboDock und verbindet die beiden Geräte. Bei der Code-Abfrage gebt ihr „0000“ ein. Das blaue Licht blinkt mehrmals und beide Geräte sind gekoppelt.

In unserem Test blieb die Verbindung zwischen iPhone und CuboDock bis auf eine Entfernung von knapp 8 Meter stabil. Der Hersteller gibt bis zu 10 Meter an. Dies richtet sich allerdings stark danach, welche Gegenstände, wieviele Wände etc. zwischen Lautsprechersystem und iPhone liegen.

In dieser Rubrik sei noch gesagt, dass das cuboDock grundsätzlich auch mit unserem iPad 2 Testgerät funktioniert hat. Bauartbedingt wird durch das iPad 2 natürlich mehr Lautsprecher verdeckt und beim Apple Tablet muss das größte Dämpfungskissen benutzt werden, um das iPad 2 zu positionieren. Ansonsten bietet das iPad 2 die gleichen Möglichkeiten wie iPhone und iPod touch.

Klang
Das schöne an einem Lautsprecher Test ist, dass man sich die Zeit nehmen kann, seine Lieblingsmusik zu hören. Doch diese deckt jedoch nicht immer die gesamte Musikpalette für einen Testbericht ab. Neben Klassik und Jazz haben wir insbesondere Rockmusik durch die Lautsprecher geschickt.

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Kaum ist das Gerät auf normaler Lautstärke im Einsatz, kommt uns ein klarer Sound entgegen. Sowohl bei den ruhigeren Klassikliedern als auch beim Jazz kann das CuboDock überzeugen. Wechseln wir in das Rock-Genre und lassen ein wenig AC/DC über den Äther laufen. Hells Bells ist sicherlich ein guter Einstieg. Die Glocke ertönt und es geht los. Ein satter Sound, der AC/DC richtig zur Geltung bringt. Nun wird die Lautstärke angehoben. Je lauter es wird, desto basslastiger wird der Sound, bei hoher Lautstärke für unseren Geschmack ein wenig zu viel.

Fazit
Das Sonoro CuboDock hinterlässt einen positiven Eindruck. Optisch und klangtechnisch kann das Lautsprecherdock überzeugen. Zwar liegt dem Gerät eine deutsche Bedienungsanleitung bei, für einen halbwegs Technik-Begeisterten sollte die Bedienung des Gerätes auch ohne Anleitung problemlos von der Hand gehen. Sowohl die Bedienungselemente am Gerät als auch auf der mitgelieferten Fernbedienung sind selbsterklärend. Beim Klang deckt das Gerät eine breite Bandbreite ab, lediglich bei höheren Lautstärken und bassintensiven Musikstücken zeigt das Dock kleine Schwächen. Für den Heimgebrauch ist der Sonoro CuboDock bestens geeignet, um ganze Partysäle zu beschallen ist er sicherlich nicht gedacht und konzipiert. Radio-Applikationen aus dem App Store (z.B. die kostenlose Radio.de-App) harmonieren wunderbar mit dem Dock. Die Radiobeiträge bzw. die Musikstücke, die normalerweise über den internen Lautsprecher des iOS-Gerätes wiedergegeben werden, ertönen nun über das Lautsprecher-Dock. Alle weiteren infos findet ihr bei Amazon oder im Apple Store.

Stärken
Verarbeitung
Klang über eine breite Bandbreite
verschiedene Farbkombinationen
angemessener Preis (299 Euro)

Schwächen
Bass bei hoher Lautstärke

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Dave

    Schade. Als ich das Bild gesehen hab, hab ich gedacht das Ding ist im Angebot.

    17. Nov 2011 | 6:40 Uhr | Kommentieren
  • Seppl

    Sieht ja mal richtig cool aus.

    17. Nov 2011 | 7:08 Uhr | Kommentieren

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