Al Gore löst Apple Aktienoptionen im Wert von 30 Millionen Dollar ein

| 9:20 Uhr | 11 Kommentare

Al Gore, der ehemalige Vizepräsident der USA, sitzt seit 2003 und somit seit zehn Jahren im Apple Aufsichtsrat (Board of Directors). Neben Gore sitzen unter anderem Tim Cook, Robert A. Iger, Arthur D. Levinson und Bill Campbell in diesem Gremium

Als Al Gore seinerzeit in das Board of Directors bei Apple berufen wurde, erhielt er AAPL Aktienoptionen. Diese ermöglichen Gore zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimme Menge an Aktien zu einem festgelegten Preis zu kaufen.

Von seinen Aktienoptionen löste Gore vor wenigen Tagen nun 59.000 Stück zum Preis von 7,45 Dollar pro Aktie ein. Er gab somit 441.000 US-Dollar aus. Diese Summe ist allerdings verschwindend gering, wenn man bedenkt, dass die Aktien bei einem aktuellen Kurs ca. 30 Millionen Dollar Wert sind. Darüberhinaus besitzt Al Gore noch über 61.000 weitere Aktienoptionen aus diesem Paket. (via)

Kategorie: Apple

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11 Kommentare

  • Bubububu2

    Wie kann Tim Cook als CEO im Aufsichtsrat sitzen? Oder geht das bei der US-amerikanischen Inc.?

    19. Jan 2013 | 9:45 Uhr | Kommentieren
  • TP

    da braucht wohl jemand Geld oder er hat Insiderinformationen, die ein Absinken des Kurses erwarten lassen…

    19. Jan 2013 | 9:48 Uhr | Kommentieren
    • GVG

      dann macht es auch Sinn nur ein paar Aktien zu verkaufen!

      19. Jan 2013 | 9:54 Uhr | Kommentieren
    • Meisterdieb

      Natürlich, wenn er Insiderinformationen über einen fallenden Kurs hat, kauft er Aktien… News lesen, dann schreiben!

      Gore hat eine OPTION eingelöst. In der Option stand, dass er im Januar 2013 xxx-tausend Apple-Aktien zu einem Kurs von 7,45 Dollar pro Aktie kaufen darf. Er hat diese OPTION also eingelöst und besitzt jetzt 59000 Apple-Aktien. Die besitzt er aber, hat sie nicht verkauft!! Da der Börsenwert der Aktien erheblich höher ist als die 7,50 (die deswegen auch OPTION heißen), sind die Aktien zusammen 30 Millionen Dollar wert.

      War das jetzt so schwer??

      19. Jan 2013 | 14:00 Uhr | Kommentieren
  • iPad

    Interresant, das ein Insider (Aufsichtsrat) so kurz vor den Quartalszahlen verkaufen darf, da gibt es doch eine „quiet period“. Na ja, er wird schon wissen was er tut. Versteuern muss er es ja beim Aktienkauf und natürlich ist es sicherer möglichst zum gleichen Kurs zu verkaufen. Nicht das die Aktie danach noch fällt 😉

    19. Jan 2013 | 13:01 Uhr | Kommentieren
    • KDST

      Aufnehmen (Sehen/Hören/Fühlen/Schmecken/Riechen) und verstehen, ist der Schlüssel fast allen Erfolges. Er hat die Optionen ausgeübt, also gekauft. Verkaufen darf er sie (in aller Regel) erst nach einer Bindefrist.

      Als Aufsichtsrat kurz vor der Veröffentlichung von Quartals- oder Ergebniszahlen Aktien zu verkaufen, ist ein gaaaanz schlechtes Zeichen an die Öffentlichkeit. Sie zu kaufen, eher ein sehr gutes/optimistisches!

      19. Jan 2013 | 14:33 Uhr | Kommentieren
      • iPad

        Stimmt, das hätte ich noch mal langsam lesen sollen 😉
        Er hat die Optionen nur eingelöst. Die „Bindefrist“ war in dem Fall wohl eher der Zuteilungstermin, also jetzt. Bei dem Kurs von 7,45 kann er da ja auch nichts falsch machen. Verkaufen darf er sie erst nach der „quiet period“, also eine gewisse Zeit nach den Quartalszahlen. Ich glaube die Amis haben da auch besondere Regeln mit der Steuer, bei uns müsste man gleich mal die 33 Mio – 441000 $ versteuern (und bezahlen).

        Danke für den Hinweis

        19. Jan 2013 | 17:16 Uhr | Kommentieren
  • DrArkman

    Hab‘ ich das jetzt falsch verstanden oder wie?
    Hat er die Aktien nicht gekauft? Oder hat er vor die zu verkaufen?
    Dieses Finanzzeugs ist einfach zu komplex!!!
    Hätte Steve Jobs das doch mal überarbeitet, dann sähe die Welt heute einfacher aus…

    19. Jan 2013 | 13:14 Uhr | Kommentieren
    • steve der heilige

      Wirklich schade dass der liebe Steve von uns gegangen ist. Was hätte der doch noch alles für diese Welt tun können. Er hat sicher seine Verdienste, doch war er weder ein Heiliger noch die Leuchte der Menschheit – da gibt sicher ein paar andere die wirklich was für die Menschen tun / taten und sich dabei nicht einbilden die einzigen zu sein die Recht haben. Und nur nebenbei der liebe Steve hat an diesem Finanzsystem sicher auch sehr gut mitverdient geändert hätte er es wohl nur wenns mehr Kohle für ihn gegeben hätte.

      19. Jan 2013 | 17:12 Uhr | Kommentieren
  • Tom

    Vereinfacht gesagt:
    Eine Option ausüben heißt: ich kaufe Aktien an einem festen Datum zu einem festgelegten Preis. Oder halt auch nicht. Das ist dann sozusagen die Option.
    Momentan ist noch Schweigepflicht in USA. D.h. niemand im Umfeld eines Unternehmens darf sich offen zu Zahlen äußern. Natürlich dürfen Finanzexperten spekulieren – nur das das eben auch Auswirkungen auf den Kurs hat. Ich würde eine Option nur ausüben, wenn ich davon ausgehe, dass der Kurs höher wird/ bleibt als mein Optionskurs ist. Oder wenn ich ein Zeichen setzen will.

    19. Jan 2013 | 13:32 Uhr | Kommentieren
  • Sepp

    Mein Gott Leute! Wenn ihr keine Ahnung habt lasst es bleiben!!!
    Meisterdieb hat es doch sehr gut erklärt!
    Eine Option gibt dem Inhaber der Option das Recht eine Ware (hier: Aktie) zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen, er muss dies aber nicht tun. Der Verkäufer der Option (hier die Firma Apple) hingegen MUSS die Ware (in dem Fall AAPL Aktie) solange behalten bis die Frist ausläuft oder gekauft wird.
    Er hat nun 59000 Optionen eingelöst, besitzt also jetzt (zusätzlich) 59000 Apple Aktien im Wert von etwa 30 Millionen, sofern in der Option nicht anders vereinbart (es ist auch möglich pro Option 2 Aktien zu erhalten bzw man pro Aktie 2 Optionen benötigt)

    Im Gegensatz dazu stehen Futures, wo der Inhaber das Future einlösen MUSS und der Verkäufer des Future verkaufen MUSS.

    A

    19. Jan 2013 | 14:45 Uhr | Kommentieren

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