Touchscreen mal wörtlich genommen: MIT-Wissenschaftler entwickeln dehnbaren Bildschirm

| 11:45 Uhr | 3 Kommentare

obake24

Zwei Wissenschaftler am us-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology haben jetzt einen Touchscreen entwickelt, der seinem Namen alle Ehre macht. Dhairya Dand und Rob Hemsley vom Media-Labor der renommierten Uni wollten die mittlerweile gängigen 3D-Bildschirme eine Stufe weiterführen und die optische Illusion Wirklichkeit werden lassen. Das Ergebnis ist „Obake“, der Prototyp eines Touchscreens, den man drücken, ziehen, quetschen und wie auch immer geartet verformen kann.

Dhairya Dand hat auf seiner Homepage mittels Fotos und einem Video eindrücklich dokumentiert, wie es von der Ursprungsidee zur tatsächlichen Umsetzung des dehnbaren Screens gekommen ist. Die Erfindung basiert auf einer mit openFrameworks geschriebenen Software und einer Hardware, die in der Herstellung nur wenige Dollar gekostet haben dürfte. Etwas Holz, ein paar kleinere Motoren unterhalb und ein Projektor sowie eine Kamera oberhalb des Bildschirms, der aus in ein Sieb gegossenem flüssigen Kautschuk besteht – mehr braucht es nicht, um den Touchscreen der neuen Generation zu basteln.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielversprechend und nahezu grenzenlos, vor allem im graphischen Bereich. Dort wo Berge entstehen sollen, wird der Bildschirm einfach mit den Fingern nach oben gezupft. Täler werden sanft eingedrückt, Flüsse entstehen durch Linien, die mit den Fingern gezogen werden. Mit „Obake“, dem Prototyp eines 2,5D-Displays, ist es den MIT-Wissenschaftlern Dhairya Dand und Rob Hemsley schon jetzt gelungen ihre Vision Wirklichkeit werden zu lassen: Ein Bildschirm, bei dem dreidimensionale Datenverarbeitung möglich ist – ein Touchscreen, der „Daten zum Anfassen“ liefert.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Breitbandopfer

    Ähhh ja ähh und ?!?!? Nettes Kunstprojekt aber …?!?!
    Neee is mir zu hoch………

    28. Mai 2013 | 12:31 Uhr | Kommentieren
  • DG

    ich seh da kein display?! ich seh da ein projektor der ein bild auf eine elastische unterfläche wirft, der erkennt bewegungen und ändert danach das bild?! ist doch schlecht…

    28. Mai 2013 | 13:24 Uhr | Kommentieren
  • Roland

    Ich hab ja schon viel Blödsinn gesehen aber des Filmchen schlägt dem Fass den Boden aus.

    29. Mai 2013 | 8:53 Uhr | Kommentieren

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