Apple patentiert umfangreiches iOS-Warnsystem für Notfälle

| 8:20 Uhr | 2 Kommentare

In brenzligen Situationen soll das iPhone in Zukunft automatisch Hilfe herbeirufen, wie ein neuen Patent vorschlägt, das die US-Patentbehörde Apple gerade zugesprochen hat.

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Die Erfindung soll Notfälle und Angriffe gegen den iPhone-Besitzer zuverlässig erkennen können und die zuständigen Stellen selbständig informieren. Sie beschreibt eine kombinierte Lösung aus Hard- und Software mit verschiedenen Sensoren und Entscheidungsmechanismen. Am Ende kommt es zu einem Anruf bei dem jeweiligen Rettungsdienst oder der Polizei oder zu einer anderen Form der Kommunikation.

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Es greift dabei auf das Adressbuch des Nutzers zurück, der anhand einer Liste eine Rangfolge von Kontakten festlegen kann, die in den verschiedenen Fällen benachrichtigt werden sollen – beispielsweise einen Arzt für den Fall einer Ohnmacht, weil der Nutzer die Einnahme seiner Medikamente vergessen hat.

Möglich ist auch, per GPS konstant das Bewegungsprofil aufzeichnen zu lassen und im Notfall den örtlich nächst gelegenen Bekannten zu benachrichtigen.

Das System bietet viele Optionen für die verschiedensten denkbaren Fälle. Mittels eines „Angriffserkennungsmodus“ können diverse Aktionen ausgelöst werden. Entscheidend ist natürlich dabei die Bestimmung der Faktoren, wann der jeweilige Notfall gegeben ist. Dazu nutzt die Software alle verfügbaren Sensoren des iPhones wie das Mikro oder den Bewegungssensor. So ließe sich ein einfacher Hilferuf beispielsweise durch ein mehrfaches Schütteln des Geräts oder eine einfache Tastenkombination absetzen.

Zur Vermeidung falscher Alarme bietet die Erfindung einen Sicherheitsmechanismus, bei dem die geplante Aktion verzögert wird, damit der Nutzer noch intervenieren kann. Ob Apple diese innovative Erfindung in die nächste iOS-Version integrieren wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Das Patent wurde bereits vor zwei Jahren angemeldet und nennt Robert D. Butler als Urheber. (via)

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Robert

    Also wenn man so einen lausigen Workflow in den USA auch patentieren kann, dann gehört bald jeder Prozess den paar großen Konzernen. Es tut gut daran diese Patentwut in der EU niemals zuzulassen. Es ist einfach lächerlich das man sowas patentieren lassen kann. Ich denke jeder von Euch soltle mal überlegen ob er irgendwelche dubiose Patente in den USA einbringen kann, man schließt sich zusammen und bringt dann dieses dumme System zum Einstürz

    08. Mrz 2014 | 8:47 Uhr | Kommentieren
  • Tommy

    Denk doch bitte nach, bevor Du schreibst. Glaubst Du ernsthaft, dass nur dieses Diagramm mit dem Workflow patentiert wurde? Dahinter steckt mit Sicherheit einiges an Know-How und Technologie.

    08. Mrz 2014 | 9:41 Uhr | Kommentieren

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