Ist es Zeit für die iWatch?

| 11:09 Uhr | 12 Kommentare

Eine neue Studie zur Nutzererfahrung zeigt eine enorm hohe Rate an Wearables, die nach kurzer Zeit wieder abgelegt werden – und zwar endgültig. Marktforscher von Endeavour haben herausgefunden, dass sich in den USA aus Kundensicht über die Hälfte der Geräte nicht wirklich als sinnvolle Investitionen herausgestellt haben.

ststistik wearables 2014

Zwei Drittel der Wearables werden nach nur einem halben Jahr beiseite gelegt. Zum Vergleich: Vor nur einem halben Jahr hatte diese Rate laut einer Statistik von CSS Insight bei lediglich 40 Prozent gelegen – ein rapider Abfall, der die Hersteller zum Nachdenken anregen könnte.

Dieser erschreckende Trend wird von einer Beobachtung der britischen Zeitung The Guardian belegt: Die Reporter hatten auf eBay über 900 Galaxy Gear Uhren entdeckt, die nun zu einem überzeugend guten Preis von einem Drittel des Originalpreises angeboten werden.

Es erinnert ein wenig an die Zeit, als die ersten MP3-Player auf den Markt kamen. Damals erging es vielen Kunden ähnlich: Die Produkte waren nicht wirklich ausgereift, eher technische Spielereien, und verschwanden oftmals nach weniger Zeit wieder aus der aktiven Benutzung.

Insofern würde Apple gut daran tun, die iWatch zu perfektionieren, bevor sie aus einem wie auch immer geartetem Handlungsdruck vorzeitig auf den Markt geworfen wird. Ein sicheres Händchen für diese Strategie hat der Konzern schon bei der Einführung seines MP3-Spielers und des iPhone bewiesen.

Bereits seit Monaten halten sich hartnäckige Gerüchte, dass Apple an einer iWatch arbeitet. Zu diesem Zweck hat der Hersteller verschiedene Sensor-Experten angeheurt. Die Frage ist nur, ob wir eine iWatch als verlängerter Arm des iPhone erleben, oder ob Apple eine Art Fitness-Tracker mit verschiedenen Sensoren zur Messung von Vitalfunktionen vorstellt. Samsung und verschiedene andere Hersteller sind bereits mit ihrer Vorstellung einer Smartwatch vorgeprescht. Wir sind gespannt, wann uns Apple seine Vision präsentiert. (via)

Kategorie: Apple

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12 Kommentare

  • Ray

    Ist es zeit für die iWatch im Sinne von „Muss es so bald wie möglich eine iWatch geben?“: Nein
    Im Sinne von „Brauchen die Menschen langsam die iWatch?“: Nein
    Für mich ist das ne nette Idee und möglicherweise ein Nice-to-Have. Die Nachteile gegenüber normalen Armbanduhren überwiegen allerdings deutlich (Akkulaufzeit). Ich denke nicht, dass SmartWatches über längere Zeiträume getragen werden, wie es für viele andere Dinge aus dem Artikel auch galt/gilt.

    03. Apr 2014 | 12:04 Uhr | Kommentieren
    • Sebi

      Da stimme ich zu. Wo genau soll auch der Vorteil einer iWatch sein, die als verlängerter Arm des iPhone fungiert?
      Einmal in die Tasche greifen und schon ist das iPhone zur Hand.

      03. Apr 2014 | 12:55 Uhr | Kommentieren
  • Lars

    Ich sehe das etwas anders, klar ist es ein „Nice to have“ und auch kein Telefonersatz. Aber wenn man auf dem Gerät Nachrichten lesen kann und Benachrichtigungen erhält finde ich das schon gut. Ich nutze seit Weihnachten eine Pebble und seit dem kommen meine anderen Uhren kaum noch zum Einsatz. Nachrichten, ohne nach dem Handy kramen zu müssen in einer Besprechung unauffällig lesen zu können, find ich schon praktisch. Und der Akku hält fast 7 Tage (bei Dauernutzung nur Nachts schalte ich sie aus)
    Kamera und Telefonfunktion braucht man da aber wirklich nicht…

    03. Apr 2014 | 13:13 Uhr | Kommentieren
  • Sven

    Ich glaube nicht das die sogenannte iWatch im Sinne für das steht, was Samsung und andere Hersteller schon herausgebracht haben. Wenn man sich die History der „iWatch“ ansieht und liest wen Apple alles dafür eingestellt hat, wird es ein Gerät sein, welches den gesamten menschlichen Körper überwachen kann.
    Die ersten Gerüchte kamen ja schon zu Zeiten auf, als Steve noch gelebt hat. Viele Menschen ernähren sich bewusst, hinterfragen was im Essen steckt. Und die Zahl der Menschen, die regelmässig Sport treiben steigt von Jahr zu Jahr.
    Ich gebe da Sebi recht, das das iPhone schnell aus der Tasche gezogen ist……..
    Ich glaube das man sich davon verabschieden muss, das die iWatch ein Mini iPhone wird, sondern das sie vielmehr alles messen kann, was in unseren Körper zu messen ist. Vor einiger Zeit hat Apple ein Patent zugesprochen bekommen, ein Art Blutsensor.
    Es ist doch sehr spannend zu wissen was im meinem Körper abgeht. Sicherlich wird die erste Generation nicht gleich alles messen können, was ja nicht wirklich wirtschaftlich wäre. Aber der erste Schritt wäre damit getan.
    Ausserdem passt das genau in die Philosophie die Apple vertreten will.

    03. Apr 2014 | 19:02 Uhr | Kommentieren
  • Sven

    Ein kleiner Nachtrag noch……..

    Es wäre eine Sensation wenn man ins Krankenhaus geht BEVOR es zu einem Herzinfarkt kommt und nicht wie es in der heutigen Zeit üblich ist NACHDEM der Infarkt begonnen hat.

    Think Different…..;)

    03. Apr 2014 | 19:12 Uhr | Kommentieren
  • Kooche

    Unausgeschlossen ist, dass Apple an einer solchen „iWatch“ arbeitet.
    Aber ich denke nicht das Apple eine Uhr im Sinne Samsung macht.
    Waurm hat Apple den jegliche Sensor-Experten zu sich geholt.
    Zudem haben sie in den letzten Monaten extrem viele Sensoer-Patente bekommen.
    Ich glaube das mit der „iWatch“ nicht nur schauen kann wie spät es ist sondern, dass dies die Zentrale von Healthbook ist, dass man mit Healthbook auf dem iPhone seinen Blutdruck,… Überwachen kann.
    Allersdings denke ich auch, dass man Nachrichten empfangen kann und evtl. per Siri zurückschreiben.
    Ob man jedoch telefonieren kann halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    Brauch ich dann für meine „iWatch“ eine SIM-Karte frage ich mich immer.
    Und was ich aber komisch finde in 2 Monaten soll sie ja angeblich vorgestellt werden.
    Warum haben wir aber immmer noch keine Bilder vom Gehäuse, Display,… gesehen.
    Vielleicht entwickelt Apple noch weiter und bringt ein absolutes Highlight raus.
    Mal sehen gespannt freu ich mich aberä schon auf den 2. Juni.
    Aber nicht nur wegen der „iWatch“ auch wegen dem iPhone 6 (Air), iOS 8 und OS X 10.10 werd ich die WWDC 14 aufgeregt verfolgen.

    03. Apr 2014 | 21:55 Uhr | Kommentieren
    • Kooche

      Vielleicht kommt sie erst 2015.

      03. Apr 2014 | 21:57 Uhr | Kommentieren
  • Hans

    Wenn ihr ein „Uhr“ braucht um zu wissen wie es euch geht und was in eurem Körper „abgeht“ dann mal Gute Nacht Selbstwahrnehmung.

    03. Apr 2014 | 22:44 Uhr | Kommentieren
    • Sven

      Hans, denke doch mal bitte ein wenig weiter…….

      haste schon mal gemerkt wenn dein Insulinhaushalt im Körper durcheinander kommt? Oder…..
      Haste schon mal bemerkt das ein Infarkt im Anmarsch ist? Oder…….
      Schon mal bemerkt das du zuviel weisse Blutkörperchen hast?
      Das hat nixs mit einer gestörten Selbstwahrnehmung zu tun, es gibt nun mal Dinge wir nicht erkennen können.

      05. Apr 2014 | 17:22 Uhr | Kommentieren
  • Sven

    Noch ein kleiner Nachtrag……..

    Wenn man Krebs hat merk man es meistens auch erst wenn schon recht spät ist.

    Ausser man lässt regelmässig ein Blutbild machen. Aber wer hat schon knapp 600€ dafür, und die Kasse zahlt auch nur wenn der Verdacht nah liegt.

    05. Apr 2014 | 17:33 Uhr | Kommentieren
  • Ray

    Das was Hans schreibt, geht rein um die iWatch… das was sie messen kann, kann man auch selbst feststellen (z.B. Puls).
    Alles was Sven aufführt, ist absolut am hiesigen Thema vorbei. Die iWatch wird weder den Blutzuckerspiegel messen oder dir sagen, dass du Krebs hast…

    05. Apr 2014 | 18:18 Uhr | Kommentieren
    • Sven

      Hey Ray,

      ich muss dich da ein wenig korrigieren. Warum sollte Apple eine „iWatch“ rausbringen mit der man vielleicht Nachrichten lesen kann, die den Puls oder die Zeit?

      Wo ist die Innovation frage ich dich? Warum hat Apple im Bereich Gesundheit so viele Spezialisten angeheuert. Ob es ein Herr von Nike ist, oder ein Spezi für Blutanalysen.
      Vielleicht hast du den Artikel hier bei Macerkopf auch gelesen, wo erste Bilder von IOS 8 aufgetaucht sind. Wie schon oben geschrieben oder wie es Kooche auch zum Teil schon formulierte, wird es viele Sachen messen können. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt darauf was der Blutsensor leisten wird.
      Keiner hatte auch ein Smartphone gebraucht, bis Apple es vorstellte, und ich glaube das es die wichtigste „Erfindung“ nach dem iPhone seien wird.
      Und das es nicht gleich am Anfang sämtliche Krankheiten messen wird ist ja auch klar, das hast du auch Recht, wird es aber wenn daran weiter geforscht wird.

      05. Apr 2014 | 22:48 Uhr | Kommentieren

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