Amazon nutzt seine Marktmacht gegen Verlagshäuser aus

| 7:37 Uhr | 0 Kommentare

Wie die New York Times berichtet haben die Buchverlage mit neuen Amazon Vertags-Konditionen zu kämpfen. So verlangt der größte Buchhändler für eBooks und traditionellen Büchern von den Verlagen besonders knapp kalkulierte Verkaufspreise. Amazons großer Erfolg in dem eBook Segment ist auch auf die günstigen Preise zurückzuführen. Das Amazon diese Preispolitik auf lange Sicht nicht selber tragen möchte, war abzusehen.

Die Preise sollen niedrig gehalten werden, wobei weiterhin ein bestimmter Anteil für Amazons Vermarktung gezahlt wird. Somit müssen die Verlage einen günstigeren Preis ihrer Produkte kalkulieren. Ein Umstand den nicht jeder Verlag tragen möchte oder kann.

Amazon

Laut dem Bericht zwingt Amazon jedoch nun verschiedene Verlage zu besseren Konditionen für den Versandhändler. Als Druckmittel werden längere Lieferzeiten oder die Entfernung der gelisteten Bücher angewandt. Auch ein Heraufsetzen des Preises für das gebundene Buch bzw. Taschenbuch gegenüber der Kindle Version soll praktiziert werden. Da durch den begünstigten Kindle-Preis, Amazon seine eigene Marktposition im digitalen Büchersegment stärken kann, würden die Buchverlage ebenfalls benachteiligt. Unter anderem wird die Bonnier Media Group in Deutschland und der US Verlag Hachette mit den Streitigkeiten in Verbindung gebracht.

Mit einem Anteil von 70 bis 80 Prozent in dem eBook Markt und 50 Prozent bei dem Online-Handel von Papierbüchern, könnte Amazons Vorgehen die Buchverlage bedeutend schaden. In Anbetracht des jüngsten eBook-Rechtsstreits gegen Apple, bleibt Abzuwarten wie die Wettbewerbshüter den aktuellen Fall behandeln. (via)

Kategorie: Apple

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