iPhone X: Kann eine 3D-Maske die Gesichtserkennung austricksen?

| 20:22 Uhr | 3 Kommentare

Jetzt wird es ein wenig abenteuerlich. Mit einer Portion Einfallsreichtum und einer Prise „Mission: Impossible“ hat sich die Security-Firma BKAV Cooperation mit einem 3D-Drucker bewaffnet, um Face ID auszutricksen. So haben sich die einfallsreichen Mitarbeiter des vietnamesischen Unternehmens eine Maske gebaut, die tatsächlich von Face ID als Gesicht des Nutzers erkannt wird.

Face ID überlistet

Mit dem Fortschritt der Kamera-Technologie entschied sich Apple den erprobten Touch ID Sensor in Rente zu schicken. Von nun an soll Face ID den Nutzer anhand einer Gesichtserkennung identifizieren. Dies funktioniert auch hervorragend, wie viele Tests bereits bewiesen haben. Nun liegt es in der Natur der Dinge, dass gewitzte Techniker neue Technologien austricksen wollen und somit muss sich Face ID in dem jüngsten Experiment mit einer Kopie eines Gesichts auseinandersetzten.

Der Aufwand war dabei groß. Aus verschiedenen Materialien wurde ein dreidimensionales Modell eines Gesichts erstellt. Dabei druckte man einige Teile mit einem 3D-Drucker aus und musste auch bestimmte Formen mit Hand modellieren. Kombiniert mit aufgeklebten Fotos von Augen und Mund, fertigte man ein Ebenbild des Nutzers, welches zumindest die entscheidenen Regionen des Gesichts darstellt. Wie das Video zeigt, konnte man mit der Maske erfolgreich Face ID zum Entsperren des iPhones nutzen.

Nun kommt das große „Aber“ – Zunächst ist nicht bekannt, welche Sicherheitseinstellungen die Tester verwendet haben. So erwähnen sie nicht, ob die Aufmerksamkeitserkennung aktiviert ist, die voraussetzt, dass der Nutzer das Gerät aktiv anschaut. Weiterhin ist der Aufwand für eine solche Maske immens groß. Man benötigt präzise Daten des Besitzers und muss zusätzlich noch die aufwändige Maske anfertigen, die mit Sicherheit noch einige Nachbesserungen verlangte, bis sie ihren Zweck erfüllte. Ihr seht, hier müssen schon einige Szenarien zusammentreffen, um erfolgreich ein iPhone X mit einer Maske zu überlisten.

Kategorie: iPhone

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3 Kommentare

  • Sebiastian

    Die Frage ist halt wie die Einrichtung abgelaufen ist. Wie bei TouchID muss man auch bei FaceID die Einrichtung zwei Mal durchführen. Bei TouchID hat dies dazu geführt, das man auf einem Finger zwei einspeichern konnte, sodass man auf den 5 Slotts alle 10 Finger einspeichern konnte und mit allen entsperren konnte.
    Wenn ich jetzt beim ersten Mal meinen Kopf im Kreis drehe und beim zweiten Mal die Maske, die mir sehr ähnlich sieht, sollte es kein Problem sein, das Gerät mit beidem zu entsperren.
    Hierzu wird in dem Video geschwiegen, sodass es, zu den bereits genannten, weitere berechtigte Zweifel gibt.

    14. Nov 2017 | 9:09 Uhr | Kommentieren
    • Gast

      sehe ich auch so….
      Angeblich soll es mehrere Stunden Vorbereitung gekostet haben.
      Die Maske sei aufwendig und nur durch einen Profi zu machen.
      Womit wir zum nächsten Problem kommen , wer leistet sich
      so einen riesigen Aufwand für das entsperren eines iPhones

      14. Nov 2017 | 11:02 Uhr | Kommentieren
  • B.N.

    Ist doch super, das bedeutet doch, dass demnächst bei FBI und Co. „Maskenbildner“ anfangen können. *lach*

    14. Nov 2017 | 12:14 Uhr | Kommentieren

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