Oscar-Gewinner Barry Jenkin spricht über das Filmemachen im Zeitalter des iPhone

| 22:20 Uhr | 0 Kommentare

Barry Jenkin ist ein US-amerimanischer Regisseur und Drehbuchautor, der unter anderem für die Filme „Moonlight“ und „If Beale Street Could Talk“ bekannt ist und im Jahr 2017 zwei Oscars erhielt. Nun hat er sich nun zu seinem literarischen Idol James Baldwin, das Filmen von dunkler Haut und Filmemachen im Zeitalter des iPhone geäußert.

Das Filmemachen im Zeitalter des iPhone

Barry Jenkin ist nicht nur Oscar-Gewinner, sondern auch einer der Kreativen aus der Behind the Mac Kampagne, mit der Apple die Vorzüge des Macs in den Mittelpunkt rückt. Im Apple Newsroom macht der Mac-Hersteller nun auf verschiedene Aussagen von Jenkins aufmerksam.

Wir möchten hier nicht den gesamten Artikel zitieren, sondern nur ein paar exemplarische Textpassagen nennen. Denjenigen, die mehr zu dem Thema erfahren möchten, legen wir den gesamten Text im Apple Newsroom ans Herz. So heißt es unter anderem

Jenkins, der im traditionellen und modernen Filmemachen ausgebildet wurde, verbindet sein Handwerk mit digitalen Geräten wie seiner ARRI Alexa-Kamera, dem MacBook Pro und sogar seinem neuen iPad Pro. „Die Arri-Kameras und die Apple-Plattform sind die beiden Dinge, die mir geholfen haben, der Filmemacher zu werden, der ich heute bin“, sagt Jenkins.

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„Die Geschichte [des Kinos] ist mit 35-mm dünnem Rollfilm verbunden“, erklärt Jenkins. „Heutzutage sind Kameras programmierbare Computerchips, so dass man Algorithmen schreiben kann, die bestimmen, wie sie sich verhalten oder wie sie Licht einfangen. In der Vergangenheit war man in gewisser Weise dadurch eingeschränkt, wie bestimmte Filmmaterialien entstanden sind und wie hoch deren Kontrastumfang war. Jetzt, wann immer wir uns für die Herstellung eines Films vorbereiten, können wir den Computer von Grund auf neu programmieren. Also definieren wir die Kameras von vornherein so, dass sie dunklere Farben priorisieren, in diesem Fall meine ich dunklere Hauttöne. Das erleichtert es ungemein.“

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Während Jenkins seine Wunschliste abhakt, sieht er eine neue Klasse von Filmemachern kommen, von denen er überzeugt ist, dass sie ihn bald überholen werden.“Sogar die alten Hasen, die diese neuen Werkzeuge annehmen…. tauchen jetzt richtig tief ins Digitale ein“, sagt Jenkins. „Steven Soderbergh arbeitet seit einigen Jahren fast ausschließlich mit dem iPhone.“ (Soderberghs neuester Film, ‚High Flying Bird‘, wurde komplett auf einem iPhone 8 gedreht und letzten Monat erstmals auf Netflix ausgestrahlt.)

„Du kannst heutzutage wirklich alles machen, ob mit deinem Handy oder mit einer DSLR“, sagt er. „Die Welt ist die Auster eines jungen Filmemachers.“

Kategorie: Apple

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