iOS 13.3: Kommunikationslimits lassen sich austricksen – Apple kündigt Bugfix-Update an

| 17:46 Uhr | 0 Kommentare

Apple hatte am Dienstag iOS 13.3 veröffentlicht, das unter anderem Kommunikationslimits für die Bildschirmzeit einführt. Mit dem Feature können Eltern festlegen, dass Kinder mit ihrem iPhone nur bekannte Personen aus dem Adressbuch kontaktieren dürfen. Die Sperre kann jedoch umgangen werden, wenn Kontakte nicht in der iCloud gesichert werden. Gegenüber CNBC hat Apple nun bestätigt, dass man an einer Lösung arbeitet.

Kommunikationslimits nur für iCloud-Kontakte

Die neuen Kommunikationslimits der Bildschirmzeit-Funktion sollen es Eltern ermöglichen, zu bestimmen, mit wem ihre Kinder sprechen dürfen. In seiner grundlegenden Form blockiert die Funktion die Kommunikation von Kindern mit Menschen, die nicht im Adressbuch gespeichert sind. Dabei kann festgelegt werden, welche bekannte Person kontaktiert werden darf.

Wenn Kontakte nicht in der iCloud gesichert sind, lässt sich die Schutzfunktion jedoch umgehen. Wird das Kind in diesem Fall von einer nicht gespeicherten Rufnummer aus angerufen oder angeschrieben, kann der Kontakt ungehindert zum Adressbuch hinzugefügt werden. Jetzt kann der Nutzer unabhängig von der Sperre die neue Person kontaktieren. Mit der Apple Watch lassen sich die Kommunikationslimits noch einfacher umgehen, indem man Siri diktiert, eine fremde Nummer zu kontaktieren.

Wie Apple gegenüber CNBC betont, tritt das Problem nur in einer „Nicht-Standard-Konfiguration“ auf. So empfiehlt das Unternehmen, die Kontakte in der iCloud zu speichern. Hier greifen die iOS-Schutzfunktionen. Genau genommen handelt es sich nicht um einen Fehler. So wird in der Beschreibung der Funktion im Kleingedruckten vermerkt, dass die Kommunikationslimits nur für iCloud-Kontakte gelten. Dennoch ist es alles andere als optimal, dass Kinder wie beschrieben Kontakte anlegen und die Sperre damit aushebeln können, wenn das Adressbuch nur lokal oder bei einem anderen Dienst wie Google gespeichert wird. Somit arbeitet Apple an einem „kompletten Fix“, der das Problem beheben soll.

Kategorie: Apple

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