Zu wenig OLED-Displays abgenommen: Apple zahlt knapp 1 Milliarde Dollar an Samsung

| 21:43 Uhr | 1 Kommentar

Experten gehen davon aus, dass Apple im zweiten Quartal 20200 rund 950 Millionen Dollar an Samsung als Kompensation dafür gezahlt hat, dass der iPhone-Hersteller zu wenige OLED-Displays abgenommen hat.

Zu wenig OLED-Displays gekauft: Apple zahlt knapp 1 Milliarde Dollar an Samsung

Die Analysten von Display Supply Chain Consultants gehen davon aus, dass Apple kürzlich eine Zahlung von 950 Millionen Dollar an Samsung als Kompensation dafür gezahlt hat, da der Hersteller aus Cupertino seine Ziele verfehlt und zu wenige OLED-Displays bei Samsung abgenommen hat.

Samsung hatte vergangene Woche eine Umsatz- und Gewinnprognose für das abgelaufene Q2/2020 bekannt gegeben. Dabei wurde ein „einmaliger“ Gewinn im Zusammenhang mit dem Display-Geschäft bestätigt. Es wird angenommen, dass die einmalige Zahlung von Apple stammt, da Apple im zweiten Quartal des Jahres weniger OLED-Panels für Smartphones gekauft hat.

Die weltweite Gesundheitskrise trifft auch Apple und so schloss das Unternehmen vorübergehend seine weltweiten Stores. Zwar konnte Apple im Jahresvergleich den Q2-Umsatz steigern, die iPhone-Verkäufe gingen jedoch zurück. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass Apple weniger OLED-Displays benötigte. Mitte 2019 soll Apple bereits einsmal 683 Millionen Dollar als Kompensation an Samsung gezahlt haben. 

Kategorie: Apple

1 Kommentare

  • Bananarama

    Nicht Experten, sondern Analysten behaupten diesen Unsinn. Zum zweiten mal.
    Denn genau das ist es, Unsinn. Apple verbaut in seinen OLED-iPhones bekanntermaßen flexible Displays mit 180° Krümmung. Kein anderer Mitbewerber, Samsung eingeschlossen, verwendet diesen Displaytyp. Apple tätigt Vorbestellungen grundsätzlich im voraus, aufgrund ihrer eigenen Prognosen.
    Dass Samsung diese Bestellungen auf Komission liefert, ist ausgeschlossen.
    Ergo sind die Displays längst bezahlt und wenn dann weniger verkauft wird als vorgesehen, ist das allein Apples Problem. Für das 2. Quartal hatte Apple bereits im April jede Prognose wegen Corona vermieden. Es ist also kaum anzunehmen, dass sie sich mal eben um mehr als 10 Mio. Displays verschätzt haben. Aber selbst wenn, … siehe weiter oben.
    Vielleicht wäre ein Blick in Richtung China angebrachter.

    14. Jul 2020 | 1:48 Uhr | Kommentieren

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