SoftBank überlegt ARM zu verkaufen – könnte Apple ein potenzieller Käufer sein?

| 16:13 Uhr | 5 Kommentare

Wie das Wall Street Journal berichtet, zieht der japanische Technologie-Konzern SoftBank in Erwägung, den britischen Chip-Entwickler ARM ganz oder teilweise zu verkaufen. SoftBank hatte ARM vor knapp 4 Jahren gekauft, ist nun jedoch in Geldnöten. Ein erstes Angebot soll bereits vorliegen. Womöglich interessiert sich Apple für ARM. Immerhin wird das Unternehmen bald auch mit der Mac-Familie auf die ARM-Technologie umsatteln.

SoftBank könnte ARM verkaufen

2016 gab SoftBank bekannt, ARM kaufen zu wollen. 2017 wurde dann die Übernahme zu einem Kaufpreis von 24 Milliarden Pfund abgeschlossen. Mittlerweile kämpft SoftBank jedoch gegen Milliardenverluste und zieht einen Verkauf oder einen Börsengang der Chipdesignfirma in Erwägung. Dabei hält sich SoftBank ebenfalls die Option offen, das Unternehmen einfach weiter wie bisher zu führen.

Einen Berater hat der japanische Konzern bereits mit dem Finanzinstitut Goldman Sachs gefunden. Angeblich steht auch schon ein potentieller Käufer bereit. So soll laut dem Wall Street Journal bereits ein Angebot vorliegen. Wer der Bieter ist, bleibt jedoch zumindest vorerst geheim.

Womöglich steckt Apple hinter dem geheimnisvollen Interessenten. Bereits im Jahr 2010 gab es Hinweise, dass der iPhone-Hersteller an dem Studio interessiert ist. Apple begann 2006 mit der Lizenzierung von ARM-Technologie für das iPhone. Die Prozessoren der A-Serie kommen mittlerweile im iPhone und iPad sowie in Produkten wie HomePod und Apple TV zum Einsatz. In Anbetracht, dass Apple bald beim Mac ebenfalls auf ARM Hauptprozessoren zurückgreifen wird, würde ein entsprechender Zukauf nicht abwegig sein.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Gast

    Wäre die richtige Firma ……zu 100% .
    Wird aber nix da die Kartellbehörden sicher sofort nein sagen.
    Microsoft , Samsung , Huawei und und verbauen ARM in
    irgend einer Form.
    Hoffentlich bekommt kein Feind die Technik dann hätte
    Apple richtige Probleme.

    14. Jul 2020 | 16:49 Uhr | Kommentieren
  • Jack68

    Was sollen die Kartellbehörden denn gegen diesen Deal haben? Ist ja nicht so, dass Apple mit ARM-Prozessoren irgendein Monopol aufbauen würde.

    14. Jul 2020 | 17:28 Uhr | Kommentieren
    • Gast

      Kleines Beispiel , Apple kauft ARM und Trump stoppt dann die Lieferungen
      an Huawei und andere China Firmen. ARM Prozessoren sitzen fast in jedem
      Haushalsgerät von der Kaffeemaschine bis zum Saugroboter.
      Ich bin ja für eine Übernahme von Apple aber das gibt bestimmt ärger.

      15. Jul 2020 | 8:53 Uhr | Kommentieren
  • Marco

    Samsung beliefert ja auch alle größeren Hersteller mit Displays, egal ob in der Smartphone- oder TV-Sparte. Bei LG selbes Prinzip. Daher unwahrscheinlich, dass die FTC Einwände einbringen kann.

    Bleibt also abzuwarten, ob überhaupt Apple dahinter steckt.

    14. Jul 2020 | 18:20 Uhr | Kommentieren
    • Gast

      Lizenznehmer sind AMD, Apple, Atmel, Freescale, HiSilicon, IBM, Infineon,
      Intel, Mediatek, Nvidia, NXP, Qualcomm, Renesas, Samsung, Texas Instruments, Toshiba und 3Com

      Davon ist einer wichtig HiSilicon , China wird bestimmt nicht zulassen das das ARM an einen
      US Konzern wie Applel ,Qualcomm oder iBM geht.

      15. Jul 2020 | 9:11 Uhr | Kommentieren

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