iPhone 13: Hat Apple die Produktion aufgrund der Chip-Knappheit reduziert?

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Der Mangel an Mikrochips legt Teile der weltweiten Elektronikindustrie lahm. Als einer der größten Abnehmer von Halbleitermaterial war Apple aufgrund seiner Größe und Marktmacht in der Lage, verfügbare Kapazitäten aufzukaufen und die Produktion von Schlüsselprodukten fortzusetzen. Dennoch machte sich in den letzten Monaten die Chip-Knappheit auch bei Apple bemerkbar. Wie Bloomberg berichtet, trifft es nun auch die Produktion der iPhone 13-Modelle. Von Apples Fertigern gibt es allerdings ein Dementi.

Apple senkt angeblich iPhone-Produktionsziele um bis zu 10 Millionen Einheiten

Apples iPhone 13-Auslieferungen sind bereits eingeschränkt und weitere Engpässe während der Weihnachtszeit werden die Lieferzeiten noch weiter in die Länge ziehen. In den letzten drei Monaten des Jahres wollte Apple 90 Millionen iPhone 13-Modelle produzieren, aber Apples Produktionspartner wurden darüber informiert, dass die Gesamtzahl niedriger ausfallen wird, weil Broadcom und Texas Instruments nicht in der Lage sind, genügend Komponenten zu liefern. Es wird erwartet, dass das Unternehmen die Produktion des iPhone 13 im Jahr 2021 aufgrund der Engpässe um bis zu 10 Millionen Einheiten kürzen wird.

Apple hat nun schon seit Monaten mit Engpässen bei den Chips zu kämpfen. So haben wir bei diversen Apple-Geräten beim Kauf im Apple Store längere Lieferzeiten als üblich erlebt. Es heißt, dass die anhaltenden Engpässe bei den Chips bis weit in das Jahr 2022 hinein andauern werden. Auch andere Technologieunternehmen haben mit Engpässen bei Komponenten zu kämpfen, die die Preise in die Höhe treiben. Obwohl Apple aufgrund des Problems mit Lieferengpässen konfrontiert ist, war das Unternehmen im Jahr 2021 am wenigsten betroffen.

Bereits im September sagte der Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple seine MacBook-Auslieferungen aufgrund von Komponentenknappheit um die Hälfte reduzieren würde, was womöglich auch Auswirkungen auf die kommenden MacBook Pro-Geräte haben wird, die am 18. Oktober vorgestellt werden sollen. Die MacBook-Knappheit hängt mit einem Mangel an integrierten Schaltkreisen für die Energieverwaltung zusammen, ein Problem, das anscheinend auch bei den iPhone-Modellen zu den Verzögerungen führt.

Ob der Bloomberg Bericht stimmt oder nicht ist fraglich. Digitimes (via Macrumors) schreibt „Die Komponentenlieferanten für Apples neue iPhones haben in diesem Jahr bisher keine Bestellkürzungen angekündigt.“. Wie immer gilt: Apples Zulieferkette ist sehr kompliziert. Von daher sind Berichte über Produktionskürzungen oder -erweiterungen immer mit Vorsicht zu genießen.

Kategorie: iPhone

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