Ecovacs Deebot T9 AIVI im Test: Saug-/Wischroboter mit Top-Leistung [Aktion: Absaugstation gratis]

| 10:45 Uhr | 0 Kommentare

Staubsaugerroboter werden immer beliebter. Kein Wunder, dass wir monatlich neue Geräte auf dem Markt sehen. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob es immer das brandneue Modell sein muss. Schließlich führt ein längeres Bestehen auf dem Markt meist auch zu einem deutlich niedrigeren Preis. Wir gehen heute dieser Frage nach und schauen uns den Deebot T9 AIVI von Ecovacs genauer an. Das Premium-Modell aus dem Oktober 2021 kostete zur Markteinführung immerhin stolze 800 Euro und ist jetzt deutlich preiswerter zu haben. Insbesondere in Kombination mit der aktuellen Promo, bei der ihr eine Gratis-Absaugstation erhaltet, kann sich das Gerät beim Preis-Leistungsverhältnis absolut sehen lassen. Dabei bietet das Gerät immer noch mehr als viele aktuelle Konkurrenzprodukte, wie eine AeroForce Gummi-Doppelbürste, eine Kamera-Hinderniserkennung und eine OZMO Pro 2.0 Wischfunktion.

-> Evovacs Deebot T9 AIVI kaufen und Absaugstation kostenlos erhalten

Lieferumfang

Nach dieser kurzen Einführung beginnen wir mit dem Test des Ecovacs Deebot T9 AIVI, der gut verpackt geliefert wird. Enthalten sind:

  • Ecovacs Deebot T9 AIVI Saugroboter
  • Ladestation mit 1,5 Meter Ladekabel
  • Schmutz-Auffangbehälter (300 ml)
  • Wischmodul (180 ml)
  • HEPA-Filter
  • 2 Seitenbürsten,
  • 2 passende Wischtücher
  • Reinigungswerkzeug
  • Abdeckung für die Kamera
  • mehrsprachige Gebrauchsanweisung

Im Lieferumfang der Absaugstation liegen neben dem Stromkabel und der Anleitung auch 2 Staubbeutel á 2,5 L Fassungsvermögen und ein Schmutz-Auffangbehälter (300 ml) bei.

Design

Beim Design gibt es keine Experimente. Ecovacs verlässt sich auf eine schwarze Optik und die typisch runde Bauform mit 35,3 cm Durchmesser. Inklusive dem nach oben gerichteten Laserturm messen wir eine Höhe von 9,36 cm. Neben dem Laserturm ist eine Einschalttaste prominent platziert. Klappen wir den hinteren Teil der Oberseite auf, zeigt sich der Schmutz-Auffangbehälter. An dieser Stelle macht sich unser Upgrade in Form der automatischen Absaugstation bezahlt, denn mit einem Fassungsvermögen von 300 ml ist der Behälter nicht gerade groß geraten. Die Absaugstation bietet hingegen einen 2,5 L Staubbeutel, der das System erst richtig autonom werden lässt.

Auch von der Unterseite zeigt sich ein vertrautes Bild, wobei wir den Einsatz von gleich zwei Seitenbürsten lobend erwähnen wollen. Die Seitenbürsten befördern Schmutz aus Ecken und Rändern in Richtung Hauptbürste. Diese besteht aus zwei Gummi-Bürsten, die in entgegengesetzter Richtung arbeiten. Das soll im Vergleich zu den klassischen Borsten für eine bessere Schmutzaufnahme sorgen. Das mitgelieferte Wischmodul Ozmo Pro 2.0 kann bei Bedarf hinten in den Saugroboter angebracht werden.

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  • Der Staubbehälter mit 2,5l Fassungsvermögen muss somit nicht mehr regelmäßig geleert werden,...

Besonders interessant wird es, wenn wir uns die Stoßstange des T9 AIVI genauer anschauen. Hier ist die AIVI 2.0 Kamera untergebracht, dank der der Roboter vorausliegende Hindernisse erkennen kann. Über die Kamera können wir sogar schauen, was Zuhause gerade los ist.

Die Verarbeitung ist, wie wir es bei Ecovacs gewohnt sind, sehr gut. Der Saugroboter ist stabil und macht den Eindruck, dass er dem dauerhaften Putzalltag mehr als gewachsen ist.

Einrichtung und Nutzung

Auch wenn man die Grundfunktionen des T9 AIVI über den Taster am Gerät bedienen kann, empfehlen wir die Nutzung der zugehörigen Ecovacs HOME App. Hierfür wird ein Ecovacs-Benutzerkonto benötigt.

Ist der T9 AIVI über einen Scan des QR-Codes (der sich unter dem Deckel des Saugroboters verbirgt) hinzugefügt, führt ein Assistent durch den gesamten Einrichtungsprozess. Nachdem der Roboter mit dem WLAN verbunden ist, kann die erste Fahrt auch schon starten. Bei der Gelegenheit wird der Wohnraum mithilfe des LiDAR-Systems (Light Detection and Ranging) kartiert. Erfreulicherweise hat die App direkt den Grundriss in einzelne Räume unterteilt, die bei Bedarf manuell angepasst werden können. Und das war es auch schon. Ab jetzt könnt ihr den T9 AIVI regelmäßig auf Reisen schicken, damit er die Wohnung oder nur einzelne Zimmer säubert.

Fotocredit: Ecovacs

Die App bietet zudem einige weitere Einstellungsmöglichkeiten, wie verschiedene Reinigungsmodi, No-Go-Zonen und Zeitpläne. Eher als eine nette Spielerei hat sich die Möglichkeit erwiesen, eine 3D-Raumkarte anzeigen zu lassen. Es ist zwar schick zu sehen, was der Roboter „sieht“, aber die 2D-Ansicht ist deutlich vielseitiger und praktischer zu nutzen.

Apropos sehen: Neben der Kartenansicht bietet die App noch den Videomanager. Die Funktion gibt dem Nutzer Zugriff auf die HD-Kamera des Saugroboters, die ein Live-Bild an die App überträgt und Fotos speichert. Der T9 AIVI wird somit auch zur mobilen Überwachungskamera. Zudem ist es über die integrierten Mikrofone und Lautsprecher möglich, über den Saugroboter mit Personen zu kommunizieren. Über die Lautsprecher erfolgt auch eine Meldung, wenn auf die Kamera per App zugegriffen wird. Falls ihr lieber auf die Möglichkeiten der Kamera verzichten wollt, legt Ecovacs den passenden Sticker bei, mit dem ihr die Kamera einfach abkleben könnt. In dem Fall verliert der Roboter jedoch auch die verbesserte Fähigkeit niedrige Hindernisse zu erkennen, doch dazu später mehr.

Zielstrebige Navigation

Wie bereits erwähnt erfasst der Roboter per LiDAR-Scanner die Umgebung und erstellt so bei der Fahrt eine Karte der Wohnfläche. Mithilfe der Laserabtastung erfasst das Gerät seine Umgebung, um die gesammelten Daten mittels SLAM-Algorithmus zu kartieren. Der Clou ist hierbei die intelligente Routenplanung, die ein lückenloses Saugen der gesamten Fläche ermöglicht.

Fotocredit: Ecovacs

Die Kartierung der Räume zeigte im Test keine Nachlässigkeit, im Gegenteil, der T9 AIVI hatte sogar teilweise durch eine Glastüre hindurch seine Abtastung durchgeführt. Normalerweise haben wir bei dem Einsatz von Saugrobotern eine Sperrzone errichtet, wo Kabel auf dem Boden liegen (den natürlichen Feinden der Saugroboter). In diesem Fall sollte sich der T9 AIVI jedoch beweisen. Denn laut dem Hersteller werden auch niedrige Gegenstände erkannt, um einen Kontakt zu verhindern. Das verdankt das System der Front-Kamera, die das Geschehen auch unter dem Sichtbereich des Laserturms erfassen kann.

Die AIVI 2.0 Kamera-Hinderniserkennung hat es dann tatsächlich geschafft, jegliche Objekte in unserem Hindernisparcours sicher auszuweichen. Sogar um Spielzeug, Schuhe und die besagten Kabel machte der Roboter einen Bogen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für Leute, die nicht immer alle „Fallstricke“ aus dem Weg räumen wollen, bevor der Roboter seine Arbeit verrichtet. Uns ist jedoch aufgefallen, dass die Fähigkeit Objekte sicher zu erkennen, mit zunehmenden schlechten Umgebungslicht merklich abnimmt. Das bezieht sich jedoch nur auf die Kamera-Hinderniserkennung. Dank der Laserabtastung findet sich der Roboter auch mühelos in kompletter Dunkelheit zurecht.

Reinigungsleistung

Auch bei der Reinigungsleistung hat uns der Deebot T9 AIVI nicht enttäuscht. Mit einer Saugkraft von 3000 Pa kommt er zwar nicht an die Spitzenleistung aktueller Top-Modelle heran, in seiner Preisklasse liegt er jedoch im oberen Bereich und hat beim Saugen eine hervorragende Arbeit geleistet.

Auf Hartböden hat der Roboter problemlos den Hausschmutz beim ersten Überfahren entfernt. Beim Einsatz auf Teppichen hatten wir zunächst Bedenken. Insbesondere Tierhaare sind oft so geschickt in das Teppichgewebe einmassiert, dass wir schon einige Geräte in der Leistungsklasse gesehen haben, die hier gescheitert sind. Erfreulicherweise war der T9 AIVI im Test jedoch nahezu ebenso gut wie mancher Mitbewerber mit mehr Saugkraft und benötigte nur selten mehrere Überfahrten, um alles aufzunehmen. Das hat das Gerät wahrscheinlich seiner AeroForce Gummi-Doppelbürste zu verdanken, die den Schmutz effektiv aufnimmt. Ein weiterer Vorteil der weichen Lamellen ist die geringe Wartungsintensität. Lediglich einige Haare mussten wir in unserem Testzeitraum entfernen. Das war jedoch nicht zu vergleichen, was sich alles um klassische Bürstenwalzen wickelt. Lediglich um Glasscherben sollte der T9 AIVI einen Bogen machen, denn diese könnten das Material der Bürsten beschädigen.

Unterstützt wird die Doppelbürste von den zwei Seitenbürsten, die den Schmutz nicht nur in die Richtung der Hauptbürsten bewegen, sondern auch in Ecken und an Fußleisten für ein gutes Reinigungsergebnis sorgen.

Dank dem optionalen Wischmodul Ozmo Pro 2.0 lässt sich der T9 AIVI auch als Wischroboter einsetzen. Positiv zu vermerken ist, dass das befeuchtete Wischtuch nicht nur einfach über den Boden gezogen wird, wie es bei vielen Saug-/Wischroboter-Kombos der Fall ist. Hier vibriert das Wischmodul mit bis zu 480 Bewegungen pro Minute über den Boden.

An das Reinigungsergebnis von Robotern mit rotierenden Wischpads kommt der T9 AIVI mit dieser Technik zwar nicht heran, doch das will Ecovacs in diesem Fall auch gar nicht. Der T9 AIVI ist in erster Linie ein Saugroboter, der von der feuchten Reinigung unterstützt wird. Das klappt in der Praxis auch gut. Die Kombination sorgt für einen glänzenden Hartboden, wenn es um den alltäglichen Schmutz geht. Starke Verschmutzungen, wie Matsch oder eingetrocknete Flüssigkeiten verlangen jedoch weiterhin nach einem händischen Wischmopp. Teppiche werden beim Wischen übrigens automatisch erkannt und gemieden.

Laufzeit und Geschwindigkeit

Während die zwei stärksten Reinigungsmodi den Akku des T9 AIVI nachvollziehbar schneller entladen als die zwei niedrigeren Einstellungen, ist die Akkulaufzeit für unseren Einsatz ausgezeichnet gewesen.

Die Akkukapazität beträgt 5200 mAh. Das soll den Roboter für 150 Minuten in Betrieb halten, was er in unserem Test mit 135 Minuten im „Standard“-Modus auch nahezu einhalten konnte. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller 6,5 Stunden. Wir haben festgestellt, dass es bei uns nur 6 Stunden dauerte, bis der Akku voll geladen war.

In unserem Testparcours saugte der T9 AIVI eine Fläche von knapp 50 m2 in einem Arbeitsgang. Das Gerät benötigte für die Fläche im Schnitt 60 Minuten. Das sind natürlich unsere Erfahrungen. Je nach Boden und Aufbau der Wohnung können die Werte abweichen. Insgesamt wird jedoch deutlich, dass Ecovacs einen ausdauernden und schnellen Saugroboter konstruiert hat.

Absaugstation

Zum Abschluss schauen wir uns noch die separat erhältliche Absaugstation an, die mit einem besonderen Komfort aufwarten kann. Ist die Absaugstation im Einsatz, nutzt der T9 AIVI diese nicht nur als Ladestation. In der Station befindet sich auch ein 2,5 L Einweg-Staubsaugerbeutel. Sobald der Roboter mit der Reinigung fertig ist oder man ihn zur Basis zurückruft, wird der Staubanschluss des Roboters automatisch mit der Absaugvorrichtung verbunden. Die Station nimmt dann in wenigen Sekunden den gesammelten Schmutz auf.

Abgesehen davon, dass die automatische Absaugstation die Arbeit mit dem Roboter erleichtert, bietet das System einen weiteren großen Vorteil für Personen, die unter Asthma oder Stauballergien leiden. Der Absaugvorgang geschieht in einem geschlossenen System, so kommt man selber nicht in Kontakt mit dem Staub, Verunreinigungen und möglichen Schimmel. Der Beutel besteht aus einem umweltfreundlichen Material und ist mit einem dreilagigen Filter ausgestattet, der laut Hersteller 99 Prozent der Staubpartikel und Allergene bis zu einer Größe von 2,5 µm effektiv filtern kann.

Die automatische Absaugstation ist mit einer UVP von 299 Euro nicht gerade günstig (aktuelle Angebote liegen bei ca. 260 Euro). Im Rahmen einer zeitlich befristeten Promo erhaltet ihr diese kostenlos beim Kauf des Ecovacs Deebot T9 AIVI dazu. In Anbetracht, dass der Staubbehälter im T9 AIVI mit einem Fassungsvermögen von 300 ml am besten nach jedem Reinigungsvorgang geleert werden sollte, macht sich die Absaugstation jedoch schnell bezahlt, was den Arbeitsaufwand angeht.

Fazit

Der Ecovacs Deebot T9 AIVI lohnt sich auch heute noch. Es gibt mit dem T10 zwar bereits einen Nachfolger, doch dank der Funktionsvielfalt zählt der T9 AIVI immer noch zu den Premium-Saugrobotern. Unterschiede stellen wir im direkten Vergleich bei der Hinderniserkennung fest. Diese ist in der aktuellen Version noch besser und weniger fehleranfällig bei schlechtem Licht.

Insbesondere beim Staubsaugen hat der T9 AIVI ein gutes Bild abgeliefert. Wenn es um den alltäglichen Schmutz geht, benötigte er in unserem Test zumeist nur einen Durchgang, um alles aufzunehmen. Auch wenn die Priorität beim Saugen liegt, so konnte uns doch die Wischfunktion überraschen. Die vibrierende Bewegung des Ozmo-Pro-Wischmoduls bringt Schwung in die Reinigung, was bessere Ergebnisse erzielt als viele der aktuellen Konkurrenten. An einen Reinigungsroboter, der über einen rotierenden Wischmopp verfügt, kommt der T9 AIVI jedoch nicht heran. Die Navigation hat sehr gut funktioniert und dank der Hinderniserkennung bewegt sich der Roboter sicher in der Wohnung.

Gratis-Absaugstation sichern

Der Deebot T9 AIVI ist aktuell für knapp 539 Euro erhältlich. Dies entspricht einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent zum Listenpreis. Im Rahmen einer aktuellen Promo erhaltet ihr die zugehörige Absaugstation im Wert von knapp 300 Euro kostenlos dazu. Hier müsst ihr lediglich die Amazon Produktseite des Deebot T9 AIVI öffnen. Dort findet ihr eine Werbeaktion, mit der ihr den Saug-Wisch-Roboter und die Absaugstation in den Warenkorb legen könnt. Natürlich könnt ihr das auch manuell erledigen, indem ihr beide Produkte einzeln in den Warenkorb legt. Während des Bestellprozesses wird der Rabatt gewährt, so dass ihr die Absaugstation gratis erhaltet.

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Kategorie: Apple

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