Apple Music mit musikalischen Lücken – Stars wie die Beatles und Prince fehlen

| 8:53 Uhr | 5 Kommentare

Apple hat schon einiges geleistet, um bekannte Musiker und Bands bei Apple Music ins Boot zu holen, doch einige Berühmtheiten wie die Beatles fehlen gänzlich und werden nur über den iTunes Store zum Kauf angeboten.

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Manche Künstler und Bands sind andererseits nun zum ersten Mal im Musikstreaming vertreten. Dazu zählt beispielsweise Radiohead. Das Album „In Rainbows“ feierte auf Apple Music sein Streaming-Debut.

Spezialfall: The Beatles, ebenfalls resistent: Prince und Garth Brooks

Sehr bemüht hatte sich Apple schon immer um die Beatles. Auf iTunes sind sie mittlerweile erhältlich, doch auf Apple Music fehlen sie. Lizenzen sind einfach nicht zu erhalten.

Ähnlich geht es dem Konzern aus Cupertino mit Prince und Garth Brooks. Bis auf wenige Ausnahmen stellen sich beide konsequent dem Streaming entgegen. Hier geht es nicht um Apple allein, sondern um eine grundsätzliche Frage für oder gegen das Streaming.

Laut AppleInsider ist es aber im Bereich des Möglichen, dass sich zumindest Prince umstimmen lässt. Wie auch bei AC/DC-Star Brian Johnson und Thom Yorke von Radiohead könnte Apple die Künstlerherzen mit einem kleinen Extrazuschuss an sich reißen: Der Konzern soll bis zu 1,5 Prozent mehr Geld bieten als die Konkurrenz von Spotify un Co.

Viele Künstler würden sich aber auch durch den wirtschaftlichen Erfolg von iTunes angezogen fühlen. Nach der Integration von Beats Music und mit Jimmy Iovine und Dr. Dre an seiner Seite dürfte Apple eine noch stärkere Überzeugungskraft haben als in den Jahren zuvor.

Bedenken der Künstler kurzfristig ausgeräumt

Hatte Apple zunächst vor, für jede Platte eine dreimonatige Gratis-Testphase zuzulassen, schwenkte der Konzern kurz vor dem Start von Apple Musik um und respektierte damit die Einwände der Künstler und Plattenlabels: Diese Bedingung, bei der die Rechteinhaber ein Vierteljahr nichts verdient hätten, wurde kurzfristig gestrichen. Somit gibt es aber in Apple Musik nun doch kein kostenloses Musikangebot wie anfangs geplant.

Unklar ist bisher, warum Künstler wie Prince sich gegen Apple Music sträuben. Doch Apple habe keineswegs aufgegeben, sondern kämpfe weiter um die Rechte der widerspenstigen Interpreten, berichtet AppleInsider.

Update:

Prince hat sich vor wenigen Tagen per Twitter mit mehreren Tweets zur Thematik zu Wort gemeldet. Er wirft den Plattenlabels vor doppelt abzukassieren, während man den Künstlern weniger zahlt. (Danke Jack68)

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Andreas

    Wie siehts denn bei euch mit Bugs aus? Connect spinnt bei mir total. Zuerst hat er trotz diversen Künstlern denen ich folge nichts angezeigt. Dann hat er auf einmal von einem was angezeigt. Jetzt folge ich diesem nicht mehr, aber bei Connect ist er trotzdem noch drin. Nerv.

    02. Jul 2015 | 9:55 Uhr | Kommentieren
  • Oskar

    ich vermisse Die drei ??? Folgen

    02. Jul 2015 | 10:09 Uhr | Kommentieren
  • Ole

    Es fehlt noch viel mehr! Etliche kleine Labels oder auch Künstler, die ihre Musik unter ihrem eigenen Label vermarkten, sind bei Apple Music nicht zu finden. Bei iTunes findet man dagegen alle.

    Xavier Naidoo, Söhne Mannheims und Daniel Wirtz sind ja gerade wegen „Sing meinen Song“ in aller Munde. Aber die haben ihre eigenen Labels und mit Apple gibt es da keine Verträge. Also kein Streaming. Ich hätte noch eine ganze Liste weiterer Künstler, die mir dort fehlen.

    02. Jul 2015 | 11:40 Uhr | Kommentieren
  • mated

    Ich würde 9,99 € pro Monat dafür zahlen, wenn man mir verspricht, dass Xavier Naidoo dort niemals zu hören sein wird! 😉

    02. Jul 2015 | 12:35 Uhr | Kommentieren
  • Kevin

    @mated
    Ich würde mich dem anschließen und auch monatlich zahlen um Xavier Naidoo niemals hören zu müssen

    02. Jul 2015 | 15:07 Uhr | Kommentieren

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